Außerhalb der Paarungssaison sehen Männchen und Weibchen fast gleich aus.
Sobald die Fortpflanzungszeit aber beginnt, schmücken sich die Männchen mit einer dunkleren Färbung.

Der Körper der Streifenbrasse ist seitlich abgeflacht und oval. Sie hat eine kurze Schnauze mit einem relativ kleinen Mund.
Die Männchen haben einen charakteristischen blau-violetten Fleck zwischen den Augen.
Die Tiere sind braun-grau mit helleren und dunkleren Querstreifen sowie goldenen Längslinien.
Obwohl dieser Fisch Streifenbrasse heisst, sind diese Streifen oft schwer erkennbar, sodass sie einheitlich silbern wirken.
Durch diese variable Körperfärbung ist sie wirklich schwer von anderen Brassen zu unterscheiden.
Räuberische Fische, Seevögel und Meeressäuger.
Eier werden von Krebsen und Krabben gefressen.
Die Streifenbrasse ist weder gefährlich noch giftig.

1. Kurze Schnauze, kleiner Mund
2. Mehr oder weniger durchgehende Längslinien
Die Streifenbrasse schwimmt meist in Gruppen über Seegraswiesen und steinigen und sandigen Gründen in Küstennähe. Dabei ist sie sehr gemächlich, da sie nur kleine Flossen besitzt.
Sie sammelt diverse kleine Wirbellose und Krabben vom Meeresboden ab. Die jüngeren Tiere halten sich im seichten Wasser bis zu 50 m Tiefe auf. Meistens sieht man die etwa 8 cm großen Tiere im Seegras. Die älteren Tiere hingegen schwimmen bis zu 300 m tief und halten sich dort zwischen Felsen und Klippen in Höhlen und Spalten auf.
Zu Beginn ihres Lebens sind alle Streifenbrassen weiblich. Wenn sie 8 Jahre alt sind, wechseln sie ihr Geschlecht auf männlich. Die Männchen graben im Meeresboden einen Krater, damit die Weibchen ihre Eier darin ablegen können.

Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp, Sabine Probst
Illustration: Dive Dict