Die Spitz-Brasse hat ihren Namen zu recht verdient, ihre spitze, schnabelartige Schnauze ist wirklich sehr gut erkennbar.
Der Kopf von anderen Meerbrassen ist normalerweise nach unten gebogen.
Obwohl die Streifen an ihrem Körper mal besser und mal schlechter zu erkennen sind, und man sie dadurch leicht mit anderen Brassen verwechseln könnte, bleibt sie durch ihre spitze Schnauze immer schnell bestimmbar.

Der seitlich abgeflachte, ovale Körper ist grau mit 8 - 11 vertikalen Streifen, ähnlich wie bei einem Zebra.
Diese Streifen können mal blasser und mal stärker gefärbt sein.
Die Spitz-Brasse besitzt große, silbrig glänzende Schuppen. Der Schwanzstiel hat einen breiten, schwarzen Ring.
Die Spitz-Brasse kann bis zu 60 cm lang werden, ist durchschnittlich aber ca. 30 cm groß.
Zackenbarsche, Meeraale, Kalmare und Sepien
Die Spitz-Brasse ist weder gefährlich noch giftig.

1. Zugespitzte Schnauze, schräg nach vorne gerichtete Zähne
2. Schwarzer Fleck
Wenn man in der Nacht tauchen geht, sieht man die Spitzbrasse beim Schlafen, wobei sie ihre Flossen ausstreckt, um für Fressfeinde unappetitlicher auszusehen. Das funktioniert außgezeichnet, bis sie auf einen mit Kamera ausgestatteten Taucher stößt, der in Ihr eher ein super Fotomotiv sieht.
Zu jeder Tageszeit sieht man sie beim Essen; Schlaf ausgenommen. Dabei sammelt sie mit ihrem spitzen Mund Seegras, Würmer und Mollusken.
Sie hält sich in Gruppen entlang von Küsten an steinigen und sandigen Böden auf, erwachsene Tiere bevorzugen die Wellenbrecherzone.
Jungtiere findet man eher in brackischem Wasser und geschützt in Lagunen im Gezeitenbereich.
Spitzbrassen leben erst als Männchen und später in ihrem Leben als Weibchen. Das ist möglich, weil sie beide Geschlechtsorgane besitzen, sich die weiblichen aber erst später entwickeln, während die männlichen dann verkümmern
Sie pflanzen sich zwischen Ende des Sommers und Beginn des Herbstes fort.
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Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict