Die Goldstrieme ist, sollte man sie verzehren, halluzinogen, da sie giftige Algen frisst.
Schon in der Antike wurden diese nichtsahnenden Fische für Drogentrips, die denen von LSD ähneln, verwendet.
Der Körper der Goldstrieme ist seitlich abgeflacht und oval. Ihr Kopf und Mund sind vergleichsweise klein, ebenso ihre Brustflossen, Rücken- und Analflosse.
Die Goldstrieme ist leicht an ihren gold-gelben Längsstreifen auf ihrem silbernen Körper zu erkennen.
Ihre Augen sind ebenfalls leuchtend gelb. Sie kann bis zu einen halben Meter groß und 1,5 kg schwer werden. Meist ist sie aber nur 20 cm groß.
Blaufisch (Pomatomus saltatrix)
Europäischer Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax)
Diese Art ernährt sich von giftigen Algen, wodurch sie Gifte in ihrem Körper und besonders im Bauch sammelt. Dadurch wird sie halluzinogen.
Von sich selbst aus ist sie natürlich nicht gefährlich.

1. Kleines, endständiges Maul
2. Gold-gelbe Augen
3. Gold-gelbe Längsstreifen
4. Kleine Flossen
Goldstriemen, vor allem junge, sind sehr gesellige Fische. Sie bilden große Schwärme auch mit anderen Fischarten, um Fressfeinde zu verwirren. Eine Goldstrieme ist dabei der Leiter der Gruppe.
Wenn ein Feind kommt, schwimmen sie alle blitzartig weg von der Küste ins Freiwasser. Andere Fische können an dieser großen Wolke, die gerade flieht, erkennen, dass Gefahr besteht.
Eine ihrer absoluten Lieblingsspeisen ist der Meersalat (Ulva lactuca).



Fotos: DiveDict
Text: Pia Balaka, Carolina Leiter, Felix Hosp
Illustration: Sabine Probst
Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp, Sabine Probst
Illustration: Dive Dict