Die Gold-Meeräsche ist die kleinste Art unter den Meeräschen. Diese sind untereinander schwer auseinanderzuhalten.
Die Gold-Meeräsche besitzt jedoch einen gelb-goldenen Fleck auf ihrem Kiemendeckel – dies hat ihr auch ihren Namen verliehen.

Die Gold-Meeräsche ist ein Fisch, wie er im Buche steht: Sie hat einen länglichen, spindelförmigen Körper, zwei kurze Rückenflossen und große, silbrig glänzende Schuppen.
Der Kopf ist langgestreckt und die Lippen und Zähne sehr klein. Ihre Körpergröße schwankt zwischen 30 und 60 cm.
Blaufisch (Pomatomus saltatrix)
Die Gold-Meeräsche ist weder gefährlich noch giftig.

1. Namensgebender gelb-goldener Fleck auf Kiemendeckel
2. Getrennte, zarte Rückenflossen
Wenn man nach der Gold-Meeräsche sucht, findet man sie oft in flachen, schlammigen Küstenbereichen, wo sie in kleinen Schulen im Boden gräbt und nach eingegrabenen Wirbellosen sucht.
Während ihres Lebens hält sie sich in vielen verschiedenen Lebensräumen auf, da sie nicht sonderlich wählerisch ist. Man findet sie im Meer, aber auch in Brack- und Süßwasser, und sogar in verschmutzten Bereichen wie Häfen oder geschlossenen Buchten.
In der Fortpflanzungszeit von Juli bis November rotten sich die erwachsenen Gold-Meeräschen zu Schwärmen zusammen, um einen geeigneten Platz zur Eiablage zu finden. Jungtiere schwimmen dann im Winter und Frühling zurück zur Küste, zu Lagunen und Flussmündungen, wo sie vor Fressfeinden geschützt sind.
Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict