Der Große Rote Einsiedlerkrebs schmückt sich mit dem Titel des Größten Einsiedlerkrebses im Mittelmeer.

Bis zu 10 cm groß kann der Große Rote Einsiedlerkrebs werden und überragt damit alle anderen Einsiedlerkrebse im Mittelmeer.
Seine Scheren sind von unterschiedlicher Größe, aber beide enden in hornigen, schwarzbraunen Spitzen. Außerdem sind sie von deutlich erkennbaren unregelmäßigen Höckern übersäht.
Die Grundfarbe seiner Beine und Scheren ist rot, sie erscheinen durch die Höcker, die oftmals heller gefärbt sind, als wären sie gestreift. Die Antennen sind hingegen gelblich bis orange und die Augenstiele auffällig weiß und rot geringelt.
Oktopus, Fische
Der Große Rote Einsiedlerkrebs ist weder gefährlich, noch giftig. Er kann nur mit seinen Scheren zwicken.

1. Asymmetrisches Gehäuse
2. Unterschiedlich große Scheren
3. Antennen
So wie der Große Einsiedlerkrebs lebt auch der Große Rote Einsiedlerkrebs gerne in Gemeinschaft mit der Einsiedler Seerose. Die Aktinie beschützt den Krebs mit ihren Nesseln vor Feinden, als dank dafür trägt sie der Krebs von einer Mahlzeit zur nächsten.
Da Schneckengehäuse ja bekanntlich spiralig und asymmetrisch sind, muss sich auch der Krebs nach der Metamorphose von der planktischen Larve zum bodenlebenden Tier daran anpassen. Seine Asymmetrie erkennt man auch gut an seinen Scheren, eine ist nämlich größer als die andere. Mit der größeren Schere kann er die Öffnung seines Gehäuses verschließen.

Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp, Sabine Probst
Illustration: Dive Dict