Die Meerraben schreien und trommeln in einer Frequenz von 270 Hz wenn sie sich paaren wollen. Das machen sie mit ihrer Schwimmblase, die Fischen eigentlich dazu dient, sich im Wasser auf und ab zu bewegen.
Diese Art hat aber zusätzlich spezielle Muskeln und Zotten ausgebildet, um Geräusche erzeugen zu können.
Der Rücken ist rund aufgebogen, was dem Meerraben seine charakteristische, karpfenartige Körperform verleiht.
Sowohl die Rücken- als auch Schwanzflosse sind gelb mit schwarzen Rändern. Der Meerrabe hat sehr große, silberne bis goldene Schuppen. Die Bauch- und Analflossen sind schwarz mit einem weißen Vorderrand.
An der Seite des Körpers verläuft das sogenannte Seitenlinienorgan, welches dem Meerraben hilft, Druckveränderungen im Wasser wahrzunehmen.
Große, räuberische Fische
Der Meerrabe ist weder gefährlich noch giftig.

1. Aufgebogener Rücken
2. Gelbe Flossen mit schwarzem Rand
Man findet den Meerraben in der Dämmerung bei seiner jagt auf Krebse und Fische.
Dabei bildet er einen mystischen Tauchgenossen, da er schwimmt, ohne seine Flossen zu bewegen. Das macht er mit Hilfe seiner Schwimmblase.
Wenn er alleine sein möchte, verschwindet er lautlos im Seegras oder in Höhlen. Meerraben können sehr groß werden – bis zu 70 cm – und ein hohes Alter von 20 Jahren erreichen.



Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict