Der Inkognito-Schleimfisch ist so klein und exzellent getarnt, dass er im Englischen auch als Mysteriöser Schleimfisch bezeichnet wird.
Trotz seiner Tarnfarben ist er dank der zarten, leuchtend blauen Flecken und Streifen sehr hübsch anzuschauen.

Diese Schleimfischart ist sehr klein und wird nur maximal 8 cm lang.
Sie hat einen länglichen Körper, der sich nach hinten verschmälert, und eine Rückenflosse, die den gesamten Rücken entlang läuft. Sie hat kleine Tentakeln über den roten Augen.
Der Inkognito-Schleimfisch ist berühmt für seine variable Färbung; sie ändert sich je nachdem, auf welchem Untergrund er lebt.
Die Männchen sind hellgrau mit gelben und grünen Strichen
Die Weibchen gehen mehr ins rot-bräunliche und haben einen weißen Bauch.
Entlang ihrer Flanken sind eine Reihe an X-förmigen Streifen, die, wenn man genauer hinsieht, aus Flecken zusammengesetzt sind.
Räuberische Fische
Der Inkognito-Schleimfisch ist weder gefährlich noch giftig.

1. Großer Höcker
2. Rot-brauner, blau umrandeter Augenfleck
Der Inkognito-Schleimfisch wohnt am Meeresboden und ernährt sich von kleinen Krebsen, anderen Wirbellosen und Algen. Jeder Fisch hat seinen eigenen Charakter. Wenn man sich also die Zeit nimmt, einen Fisch kennenzulernen, kann man immer wieder zu seinem “Freund” zurückkehren, da sie territorial sind.
Die Weibchen legen zwischen Mai und Juli Eier in das Territorium eines Männchens, der diese dann vor anderen Männchen beschützt.
Die geschlüpften Larven sind so klein, dass man sie im freien Wasser kaum herumschwimmen sieht. Ähnlich wie andere Schleimfischarten kann auch der Inkognito-Schleimfisch Luft atmen, falls notwendig.
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Pic: Dive Dict
Text: Felician Hosp, Carolina Leiter, Pia Balaka
Illustration: Dive Dict