Der Beutelbarsch ist ein Zwitter. Das heißt, dass er sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane zur selben Zeit ausgebildet hat.

Man erkennt den Beutelbarsch leicht an seiner körperlichen Fülle: Er ist seitlich wesentlich weniger abgeflacht als andere Fische und leicht hochrückig.
Seine Grundfärbung ist ein schmutziges Weiß mit vier bis fünf dicken, braunen Querstreifen. Die hinteren Bänder sind dabei oft dunkler als die vorderen. Wenn er seine Rückenflosse aufstellt, sieht er aus wie ein Punk, weil diese gesägt ist.
Im hinteren Bereich hat sie zudem einen dunklen Fleck. Die Bauchflossen sind ebenso dunkel, während alle anderen Flossen durchsichtig sind.
Große, räuberische Fische wie etwa Haie.
Der Beutelbarsch ist weder gefährlich noch giftig.

1. Schwarzer Fleck in der Mitte der Rückenflosse
2. 4-5 dunkle Querstreifen entlang des Körpers
Der Beutelbarsch ist ein Fleischfresser, der sich hauptsächlich von Krebsen und Krabben ernährt. Diese sucht er im Seegras, Sand, Schlamm und auf Felsen.
Da der Beutelbarsch simultaner Hermaphrodit ist, kann er sich zur Fortpflanzungssaison aussuchen, ob er Eier oder Spermien abgibt. Beides gleichzeitig kann er nicht abgeben, sonst würde er sich auch selbst befruchten.
Die freischwebenden planktonischen Larven treiben dann mit den Meeresströmungen umher, bis sie einen geeigneten Platz zum Leben gefunden haben.



Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Dive Dict
Illustration: Dive Dict