Die Streifenbarbe hat eine rote Körperfärbung, da diese besonders in der Nacht im Wasser unsichtbar macht:
Die Frequenzen von Licht, die in diesem Bereich sind, erreichen tiefere Wassertiefen nicht.
Obwohl sie bis in Tiefen von bis zu 400 m vorkommen kann, trifft man sie meist über 60 m an.
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Die Streifenbarbe ist länglich und relativ breit, mit einem geraden Bauch. Sie hat einen auffälligen, orangeroten Streifen, der vom Auge bis zur Schwanzflosse verläuft.
Daneben kann sie noch weitere gelbe oder rosane Streifen und Flecken haben.
Der Bauch ist weiß, und die Grundfarbe ist auch hell. Ihre Kinnbarteln sind lang und sehen aus wie Esstäbchen. Die erste Rückenflosse hat einen braunen bis dunkelgelben Streifen.
Räuberische Fische
Die Streifenbarbe ist weder gefährlich noch giftig.

1. Auffällig lange Barteln
Mit ihren sehr langen Barteln, die verlängerte Sinnesorgane an ihrem Kinn sind, wühlen sich die Streifenbarben durch den weichen Boden und suchen nach Würmern, Krebsen und Schnecken, die dort vergraben sind.
Andere Fische, wie Meerbrassen oder Lippfische fressen bei dem aufgewirbelten Sediment mit. Mit zunehmendem Klimawandel erweitert sich ihr Verbreitungsgebiet nach Norden. Die Laichzeit ist con April bis Juli.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Dive Dict
Illustration: Dive Dict