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Durch seine Farbenpracht würde der Meerpfau auch hervorragend in ein tropisches Riff passen. Sowohl die Männchen als auch die Weibchen haben ihren Namen wirklich verdient, sehen sie wahrlich aus wie ein bunter Pfau in Fischgestalt. Der Meerpfau wechselt im Laufe seines Lebens das Geschlecht und dabei auch die Körperfärbung stark.

Verwechslungsgefahr


Besondere Merkmale

Durch seine Farbenpracht würde der Meerpfau auch hervorragend in ein tropisches Riff passen.

Sowohl die Männchen als auch die Weibchen haben ihren Namen wirklich verdient, sehen sie wahrlich aus wie ein bunter Pfau in Fischgestalt.

 

Der Meerpfau wechselt im Laufe seines Lebens das Geschlecht und dabei auch die Körperfärbung stark. Zunächst ist er weiblich mit einer orange-gelben Grundfarbe und fünf blauen Querstreifen.

 

Später wird es dann wirklich Bunt. Er wird zu einem knallgrünen Männchen, das ein breites blau-rotes Band im Nacken hat.

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Erscheinungsbild

Der Meerpfau ist, wie schon erwähnt, ein sehr farbenfrohes Tier, das einen länglichen Körperbau hat. Die bunte Körperfärbung variiert je nach Geschlecht, Alter und der Jahreszeit.

 

Der Meerpfau hat jedoch immer blaue Linien auf seinem Kopf. Jüngere Tiere erkennt man daran, dass sie einen schwarzen Fleck in der Mitte des Rückens haben. Die Schwanzflosse der Männchen ist von natur aus ausgefranst.


Natürliche Feinde

Räuberische Fische


Gefährlich/Giftig

Der Meerpfau ist weder gefährlich noch giftig, obwohl er so bunt ist.


Skizze

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1. Blaue flecken-artige Musterung 

2. Blau-rotes Band

3. Ausgefranste Schwanzflosse (=Männchen)

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1. Blaue linien-artige Musterung

2. Fünf blaue Querstreifen 

3. Schwarzer Fleck bei Jungtieren 

4. Schwanzflosse ohne Ausfransung (Weibchen) 


Pro Tipps

Der Meerpfau ist ein sehr territorialer Fisch, den man oft in kleinen Gruppen herumschwimmen sieht.

Dabei hält er sich gerne in der Nähe von menschengemachten Strukturen wie etwa Wracks oder Stegen auf.

 

Für Taucher besteht eine hohe Chance, jüngere Tiere dabei zu beobachten, wie sie größere Fische von Parasiten befreien. Mit etwas Abstand und Geduld ist so eine Waschstraße ein spektakuläres Schauspiel.  

 

Dieser Fisch bevorzugt wärmeres Wasser und ist daher eher im Süden des Mittelmeeres zu finden. Um zu schlafen, graben sie sich mit ihrer Schwanzflosse in den Sand ein.

 

Während der warmen Sommermonate kann man ihn aber natürlich auch weiter nördlich beobachten. Durch seine liebe zu warmen Wasser ist er meist in Tiefen bis zu 20m zu finden.


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Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka

Pic: Felician Hosp, Sabine Probst

Illustration: Dive Dict


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