Der Graue Lippfisch lebt gerne dort, wo viel natürlicher Dreck aufkommt, wie etwa zerfallendes Pflanzenmaterial.
Das "grau" in seinem Namen ist ein wenig irreführend. Wenn der will kann er schon Farbe zeigen.

Wie auch seine Artgenossen hat der Graue Lippfisch einen länglichen Körperbau mit leicht erhöhtem Rücken.
Weibchen und Jungtiere haben eine hellgraue bis hellbraune Grundfärbung mit zwei braune Längsstreifen den Körper entlang.
Männchen sind besonders in der Brutsaison schon etwas auffälliger gefärbt – gelblich und mit hellen und dunklen Flecken. Die Wangen sind hellblau gestreift.
Räuberische Fische
Der Graue Lippfisch ist weder gefährlich noch giftig.

1. Blaue Zeichnung am Kopf
2. Schwarzer Fleck am Anfang der Schwanzflosse
3. Zwei bräunliche Längsstreifen
Man findet den Grauen Lippfisch meist in Umgebungen, die reich an Nährstoffen sind. Das können Flussmündungen und die seichte Gezeitenzone sein.
Dort schwimmt er in Grüppchen umher, jagt nach Garnelen und anderen kleinen Krebsen, Schnecken und Muscheln.
Zwischen April und Juli bauen die Männchen Nester aus Muschelschalen, Seegras und kleinen Steinen in einer Mulde im Sandboden.



Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp, Sabine Probst
Illustration: Dive Dict