Sollte der Dornenseestern mal einen Arm verlieren, dann stirbt dieser nicht ab, sondern es entsteht ein neue Individuum. Fast wie von Zauberhand bilden sich aus dem einen verlorenen Arm eine neue Scheibe und bis zu 9 neuen Armen.

Wie der Name vermuten lässt, trägt der Dornenseestern aus seiner Körperoberseite Stacheln, auf der Scheibe sind sie unregelmäßig, auf den Ärmchen in Reihen angeordnet.
Diesen Kollegen trifft man fast in allen Farben an: von weiß über rot bis braun oder blau mit gelben, blauen oder braunen Flecken ist alles dabei.
Andere Seesterne, Kopffüßer
Der Dornenseestern ist weder gefährlich noch giftig.

1. Winzige Tentakel
2. Dornen
3. 5 - 10 Arme
Mit seinen vielen Ärmchen sieht er schon ein wenig so als wäre er von einer anderen Zeit oder einem anderen Planeten. Und das ist er tatsächlich auch, also nicht von einem anderen Stern, aber er ist ein Relikt aus der Zeit der Tethys!
Er fühlt sich überall im Mittelmeer wohl und vermehrt sich stets fleißig.
Dieser vielarmige Seestern ist Raubtier und Allesfresser. Besonders gerne schiebt er sich andere Stachelhäuter oder Muscheln in den Kauapparat.
Was die Fortpflanzung angeht praktiziert der Dornenseestern das beste aus beiden Welten: im Winter pflanzt er sich geschlechtlich fort und im Sommer ungeschlechtlich. Beim Prozess der ungeschlechtlichen Fortpflanzung teilt sich die Scheibe in der Hälfte, den dadurch entstehenden zwei Teilen wachsen die restlichen Arme neu und somit sind zwei neue eigenständige Individuen entstanden.
Übrigens, im Mittelmeer gibt es von dieser Art deutlich mehr Weibchen, während es aber in Brasilien zum Beispiel nur Männchen gibt und die Fortpflanzung das ganze Jahr über ungeschlechtlich passiert.

Text: Carolina Leiter
Illustration: Dive Dict
Pic: Felician Hosp, Sabine Probst