Bei dieser Art sind es die Männchen, die für die Ausbrütung der Eier zuständig sind.
Dafür haben sie eine beutelähnliche Bauchtasche, fast wie ein weibliches Känguru.
Die Weibchen haben diese Bauchtasche nicht und unterscheiden sich von den Männchen zusätzlich noch durch ein kürzeres Schwänzchen.

Seine Grundfarbe reicht von gelblich-grün bis rötlich-braun und es wird bis zu 18 cm groß.
Zur besseren Tarnung verhelfen ihm seine lederartigen Fortsätze.
Ihre knotig-knubbelige Oberfläche entsteht durch die Knochenplatten unter ihrer Haut.
Mit Hilfe seiner Rückenflosse gelingt ihm eine aufrechte Haltung und mit der Brustflosse stabilisiert er sich.
Wie ein Chamäleon können sie ihre Augen unabhängig voneinander in alle Richtungen bewegen.
Räuberische Fische
Kopffüßer
Das Langschnäuzige Seepferdchen ist weder gefährlich noch giftig.

1. Lange Schnauze
2. Leder-artige Fortsätze
3. Rückenflosse
4. Knotig-knubbelige Oberfläche
5. Bauchtasche (beim Männchen)
Besonders glücklich können sich Taucher schätzen, wenn sie das Fortpflanzungsritual der langschnäuzigen Seepferdchen beobachten können.
Dabei hackt sich ein Pärchen mit ihren Schwänzchen ineinander und beginnt einen Tanz, der bis zu acht Stunden dauern kann.
Beendet wird das Tänzchen, indem das Weibchen bis zu 1500 Eier in die Bauchtasche des Männchens legt.
Das Männchen hat dann die Aufgabe, diese vier bis fünf Wochen zu beschützen.
Die Jungtiere sind dann schon mit nur 1,6 cm Größe auf sich alleine gestellt.
Mit ihrer Schnauze saugen sie Krebstiere, Larven und Fischeier wie mit einer Pipette auf.



Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict