Die große Seenadel trägt ihren Namen nicht umsonst: mit bis zu einem halben Meter Körperlänge geht der Titel des längsten nadelförmigen Fisch im ganzen Mittelmeer an sie.

Wie ihr Name schon sagt, erscheint ihr Körper lang und dünn mit einer röhrenförmigen Schnauze.
Sie ist mit abwechselnd hell beigen und dunkelbraunen breiten Balken gemustert und hat nur sehr kleine Flossen, wovon die Schwanzflosse wie ein Fächer geformt ist.
Unter ihrer Haut laufen reihenweise Knochenplatten, die ihr eine etwas eckig wirkende Kontur verleiht.
Gewöhnlicher Tintenfisch (Sepia officinalis)
Die Große Seenadel ist weder gefährlich noch giftig.

1. Röhrenförmige Schnauze
2. Eckig wirkende Kontur
3. Abweschelnd beige und dunkelbraune Streifen
4. Fächer - artige Schwanzflosse
Meist verstecken sich die Seenadeln im Seegras und tarnen sich dort vor ihren Angreifern so als wären sie selbst eine Pflanze oder Alge.
Mit ihrer Röhren-Schnauze saugen sie Schwebegarnelen, Ruderfußkrebsen und Flohkrebsen auf.
In der Paarungszeit gleicht ihr Verhalten ihren Verwandten: den Seepferdchen.
Auch bei den Seenadeln legt das Weibchen ihre Eier in die Bruttasche unter der Schwanzflosse der Männchen.
Das Männchen befruchtet dann die Eier und brütet sie 5 Wochen lang aus.

Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict