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Der Pfauenschleimfisch ist mit seinem großen Höcker auf dem Kopf einfach zu erkennen. Bei den Männchen ist dieser sogar noch stärker ausgeprägt als bei den Weibchen. Der Pfauenschleimfisch hat ein sehr spezielles Erscheinungsbild, man würde kaum denken, dass er ein Fisch ist.

Verwechslungsgefahr

Sphinx-Schleimfisch


Besondere Merkmale

Der Pfauenschleimfisch ist mit seinem großen Höcker auf dem Kopf einfach zu erkennen.

 

Bei den Männchen ist dieser sogar noch stärker ausgeprägt als bei den Weibchen.


Erscheinungsbild

Der Pfauenschleimfisch hat ein sehr spezielles Erscheinungsbild, man würde kaum denken, dass er ein Fisch ist.

 

Gut, der Körper ist, wie bei anderen Schleimfischen, länglich und seitlich abgeflacht. Die Rückenflosse läuft den gesamten Rücken entlang.

 

Aber nun geht es los, die Männchen sind gelblich-grün mit neon leuchtenden blauen Streifen und Punkten, ähnlich einem Pfau, wodurch sie leicht zu erkennen sind.

 

Die Weibchen sind etwas unscheinbarer und dunkler gefärbt, mit braunen Streifen. Im Gegensatz zu anderen Schleimfischen sind die Stirntentakel kaum erkennbar.

 

Der Pfauenschleimfisch kann bis zu 13 cm lang werden.

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Natürliche Feinde

Räuberische Fische


Gefährlich/Giftig

Der Pfauenschleimfisch ist weder gefährlich noch giftig.


Illustartion

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1. Großer Höcker am Kopf

2. Rot-brauner, blau umrandeter Fleck hinter dem Auge

3. Durchgehende Rückenflosse mit Hartstrahlen und Weichstrahlen 


 

Pro Tipps

Der Pfauenschleimfisch hat biologisch wirklich einen Lotto 6er gewonnen.

 

Er ist ein Überlebenskünster der Sonderklasse. Süßliches oder salziges Wasser; kein Problem, er kann in beiden leben. Der schleimige Film über seinem Körper schützt ihn vor den meisten Begebenheiten die andere Fische schon längst ins Jehnseits befördert hätten.

 

Man trifft ihn oft bei Felsen in flachem Wasser an. Während der Ebbe kann es passieren, dass er in kleinen Tümpeln festsitzt. Die Sonne tocknet die Tümpel immer weiter aus und steigert dadurch den Salzgahalt. Wieder kein Problem für ihn, einfach abwarten und mit der nächsten Flut geht es wieder ins Meer. 

 

Die Männchen verführen die Weibchen, indem sie ihren Kopf schütteln und ihren Körper in verführerischer Weise bewegen. Nach diesem Tanz werden sie frech und beißen die Weibchen. Diese legen dann ihre Eier in Löcher, die das Männchen dann beschützt.  


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Text: Carolina Leiter

Pic: Dive Dict

Illustration: Dive Dict


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