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Der Artname „podas" ist aus dem Griechischem und bedeutet Fuß. So sieht der Weitaugenbutt auch ein bisschen aus. Auch der deutsche Name „Weitaugenbutt" ist Programm, denn die Augen stehen sehr weit auseinander – besonders bei den Männchen.

Verwechslungsgefahr


Besondere Merkmale

Der Artname „podas" ist aus dem Griechischem und bedeutet Fuß. So sieht der Weitaugenbutt auch ein bisschen aus.

 

Auch der deutsche Name „Weitaugenbutt" ist Programm, denn die Augen stehen sehr weit auseinander – besonders bei den Männchen.

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Erscheinungsbild

Ähnlich wie bei anderen Plattfischen ist der Körper der erwachsenen Tiere sehr flach und länglich-oval.

 

Die Augen stehen mit einem großen Abstand asymmetrisch zu dem kleinen Mund.

 

Plattfische schlüpfen zunächst als symmetrische (normal aussehende) Fische aus ihren Eiern. Sobald sie alt genug sind, durchleben sie eine Metamorphose, eine starke Veränderung ihrer Körperform. Ein Auge wandert auf die andere Körperseite, die nun die Oberseite des Fisches darstellt.

 

Der Weitaugenbutt kann bis zu 45 cm groß werden, meist erreicht er jedoch nur 13 cm.


Natürliche Feinde

Marmor-Zitterrochen564 (Torpedo marmorata)

Großer Tümmler (Tursiops truncatus)


Gefährlich/Giftig

Der Weitaugenbuttt ist weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Asymmetrische Augen mit großem Abstand 

2. Scharfe Zähnchen 


Pro Tipps

Der Weitaugenbutt ist ein Profi in Sachen Tarnen, denn er hat spezielle Pigmentzellen in seiner Haut, die die Farbe ändern können. Dabei ist er nicht so schnell wie der Oktopus, der in Sekundenschnelle die Farbe ändern kann, sondern benötigt dafür etwa eine halbe Stunde. Er verschmilzt so mit dem sandigen Untergrund, in den er sich auch gerne eingräbt. Dann schauen nur die Augen heraus, damit er potentielle Angreifer sowie Kleintiere, die er frisst, sehen kann.

 

Im Gegensatz zu anderen Fischen besitzt er keine Schwimmblase, damit er am Boden bleiben kann. Im Winter zieht er sich in größere Tiefen bis zu 350 m zurück. Daher wird man ihn in der kalten Jahreszeit selten antreffen. Zwischen Mai und August, wenn die Temperaturen wärmer sind, pflanzt er sich fort und man findet ihn auch im seichten Wasser.

 

Er ist Einzelgänger, kommt jedoch in großer Individuendichte vor. 


Text: Carolina Leiter

Pic: Felician Hosp

Illustration: Dive Dict


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