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Wenn beim heranwachsen vom juvenilen zum adulten Tier die Zähne nachwachsen, dann passiert dies interessanterweise an der Außenseite des Kiefers. Die neuen Zähne ersetzen dann gruppenweise die “Milchzähnchen” Der Eberfisch fällt besonders mit seiner ziegelroten Grundfarbe und seiner konkav eingedellten Stirn auf. Zudem ist dieses Kerlchen auch noch hochrückig, was ihm im Gesamtbild eine sehr merkwürdige Form...

Verwechslungsgefahr

MeerbarbenkönigKleine rote Fische, die sich im Mittelmeer zum Verwechseln ähnlich sehen.

Gestreifter Soldatenfisch


Lebensraum


Besondere Merkmale

Wenn beim heranwachsen vom juvenilen zum adulten Tier die Zähne nachwachsen, dann passiert dies interessanterweise an der Außenseite des Kiefers.

Die neuen Zähne ersetzen dann gruppenweise die “Milchzähnchen” 

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Erscheinungsbild

Der Eberfisch fällt besonders mit seiner ziegelroten Grundfarbe und seiner konkav eingedellten Stirn auf. Zudem ist dieses Kerlchen auch noch hochrückig, was ihm im Gesamtbild eine sehr merkwürdige Form verleiht.

 

Sein Mäulchen ist weit vorstreckbar und kann zu einer Röhre geformt werden mit der er seine Beute, winzige Krebstierchen und kleine Fische einsaugt.

 

Eine hartstrahlige und eine weichstrahlige Flosse zieren seinen Rücken, seine Afterflosse besteht sowohl aus Hart- als auch aus Weichstrahlen.

 

Die meisten Exemplare werden 13 bis 15 Zentimeter lang, selten wurden auch 30 cm große Kerlchen entdeckt.

Obwohl dies wahrscheinlich eher Weibchen gewesen sein werden, denn die werden in der Regel größer als die Männchen. 


Natürliche Feinde

Räuberische Fische 


Gefährlich/Giftig

Der Eberfisch ist weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Vorstreckbares Mäulchen

2. Rießige Augen


Pro Tipps

Die Eberfische trifft man meistens in Schwärmen unter Felsvorsprüngen oder in Höhlen an.

Abgesehen davon, verraten uns auch seine riesigen Augen dass er sich am liebsten in schattigen Gegenden aufhält.

In tieferen Gefilden entdeckt man ihn aber auch gerne in Korallenriffen oder manchmal sogar am Sandboden.

Er wagt sich sogar bis in erstaunliche 700 m Tiefe. 

 

Im Mittelmeer trifft man ihn vor allem in den westlichen Bereichen, vor allem nahe der Straße von Gibraltar. 


Text: Felician Hosp, Carolina Leiter, Pia Balaka

Pic: Felician Hosp

Illustration: Dive Dict


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