Sein Brustflossenstiel wird von einem dunklen Fleck mit einer knallgelben Umrandung umkreist, ob der wohl zu Verwirrung der Fressfeinde dient?
Dieser Fisch hat eine braune Grundfarbe mit weißen Punkten, die manchmal wunderschöne konzentrische Kreise um die Augen und die Ansätze der Brustflossen bilden.
Besonders auffällig ist ein dunkler Fleck an der Brustflossenbasis, der von einem leuchtend gelben Ring umrandet ist – ein echter Blickfang!
Jungtiere haben meist noch kaum weiße Punkte, tragen aber bereits den charakteristischen gelben Ring um die Brustflossenbasis, der sie unverwechselbar macht.
Wegen ihres Giftes haben sie wenige natürliche Feinde. Manche große Raubfische, zum Beispiel Haie, erbeuten Kugelfische manchmal, merken allerdings schnell, dass sie nicht sehr genießbar sind.
Kugelfische enthalten Tetrodoxin, eines der stärksten Naturgifte. Deshalb kann ihr Verzehr Muskellähmungen, auch an der Atemmuskulatur verursachen, was zum Erstickungstod führen kann.
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1. Weiße Punkte
2. Dunkle Grundfarbe
Dieser Fisch hält sich bevorzugt in geschützten Gebieten auf – man findet ihn in Lagunen, Buchten und an Außenriffen. Er lebt auf Korallen-, Sand- oder Geröllböden, fühlt sich aber auch in Seegraswiesen wohl. Meist bleibt er nah am Grund.
Was seinen Speiseplan angeht, ist er nicht wählerisch: Er frisst Schwämme, Seescheiden, Krabben, Korallen, Seesterne und Muscheln.
Kugelfische schauen zwar etwas pummelig und schwerfällig aus, können aber ganz schön flotte Manöver schwimmen. Sie können sich am Platz um 180 grad drehen oder sogar rückwärtsschwimmen
Sie sind bekannt dafür, dass sie sich ganz kugelig “aufblasen” können. Das machen sie indem sie Wasser in eine Seitenkammer ihres Magens saugen. Das schreckt die Angreifer ganz schön ab, mit ihrer neuen Größe passen die runden Teufelchen oft gar nicht mehr in das Maul des Angreifers.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Sabine Probst