Er kann stolz von sich behaupten, der Größte unter den Kugeligen zu sein.
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Er hat eine helle Grundfarbe und ist mit viele eng aneinander liegende schwarze Flecken verziert, die rund um die Flossenansätze größer sind, als am Rest des Körpers. Seine Augen fügen sich rund und schwarz in sein Punkte-Muster ein.
Wegen ihres Giftes haben sie wenige natürliche Feinde. Manche große Raubfische, zum Beispiel Haie, erbeuten Kugelfische manchmal, merken allerdings schnell, dass sie nicht sehr genießbar sind.
Kugelfische enthalten Tetrodoxin, eines der stärksten Naturgifte. Deshalb kann ihr Verzehr Muskellähmungen, auch an der Atemmuskulatur verursachen, was zum Erstickungstod führen kann.
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1. Lange Schnauze
2. Dunkle Punkte
Dieser Fisch fühlt sich in tiefen Lagunen und an Außenriffen besonders wohl. Tagsüber ist er meist in Riffnähe im mittleren Freiwasser unterwegs, ruht aber zwischendurch gerne auf sandigem Grund.
Sein Speiseplan ist vielseitig – er frisst Seeigel, Krebse, Seesterne, Mollusken sowie verschiedene Korallen, darunter auch Feuerkorallen.
Die Jungtiere bevorzugen flache, geschützte Bereiche mit Geröll- oder Sandböden, wo sie sich gut verstecken können.
Kugelfische schauen zwar etwas pummelig und schwerfällig aus, können aber ganz schön flotte Manöver schwimmen. Sie können sich am Platz um 180 grad drehen oder sogar rückwärtsschwimmen
Sie sind bekannt dafür, dass sie sich ganz kugelig “aufblasen” können. Das machen sie indem sie Wasser in eine Seitenkammer ihres Magens saugen. Das schreckt die Angreifer ganz schön ab, mit ihrer neuen Größe passen die runden Teufelchen oft gar nicht mehr in das Maul des Angreifers.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Sabine Probst