Ostracion cubicus lebt am liebsten allein und verbringt den Großteil seiner Zeit in Spalten und Höhlen. In diese schwimmt er langsam und auf einzigartige Art und Weise, was mit seiner besonderen Körperform zu begründen ist. Beim Essen ist er nicht wählerisch. Ob Algen, Schwämme oder Würmer; dieser Allesfresser gibt sich mit vielem zufrieden. Zur Nahrungssuche pustet dieser charmante Fisch Verborgenes im Sand frei.
Der Gelbbraune Kofferfisch macht seinem Namen alle Ehre. Sein Körper ist knöchern und vierkantig panzerförmig, was ihm die Bezeichnung "Kofferfisch" einbrachte. Die weichen Flossen, die in Relation zum Rumpf klein wirken, verleihen dem Gelbbraunen Kofferfisch ein niedliches und vor allem unbeholfenes Aussehen.
Juvenile Tiere sind meist grellgelb mit schwarzen Punkten, die über den ganzen Körper verteilt sind. Adulte hingegen, nehmen meist eine etwas bräunlichere, ockerfarbene Färbung an und ihre Flecken sind deutlich heller, bis hin zu weiß.
Große Raubfische und Haie
Der Gelbbraune Kofferfisch ist für den Menschen zwar nicht gefährlich, kann aber bei Verzehr zur berüchtigten Ciguatera-Fischvergiftung führen. Hautkontakt kann leichte Rötungen verursachen.
Ostracion cubicus schwimmt aufgrund seines Körperbaus zwar langsam und kann daher in der Regel leicht fotografiert werden, jedoch ist seine Wendigkeit nicht zu unterschätzen! Gerne halten sich vor allem junge Tiere in Spalten und Höhlen auf.
Zwar ist er für den Menschen weitgehend ungefährlich, nicht jedoch für fischige Lebensgenossen; Kofferfische produzieren ein Toxin, das bei Stress in die Umgebung abgegeben wird und bei sich in der Nähe aufhaltenden Fischen zu Lähmungen oder Tod führen kann. Daher stellt die Haltung im Aquarium bei dieser Spezies eine große Herausforderung dar.
Text: Zettel Carina