Gestreifter Knurrhahn
Früher dachte man, dass der Flughahn mit seinen flügelartigen Brustflossen außerhalb des Wassers fliegen könne.
Selbstverständlich war das ein Mythos, da er als Heimat tatsächlich den Meeresgrund bevorzugt. Mit seinen "Flügeln" gleitet er elegant über den Meeresboden oder schreckt Feinde ab.


Die auffällig großen Brustflossen, die an Flügel erinnern, sind an den Spitzen mit blauen Flecken und Streifen verziert. Der vordere Abschnitt dieser Flossen dient ihm zum Tasten. Sein quadratisch geformter Kopf mit auffällig großen Augen zeichnet sich durch eine steile, flache Stirn aus.
Seine „Flügel“ sind zwar schön anzusehen, zur Fortbewegung nutzt er aber meistens seine kleineren und dezenteren Flossen am Bauch. Durch seinen sandfarbenen und leicht gefleckten Körper verschmilzt sein Erscheinungsbild reibungslos mit seinem Lebensraum.
Räuberische Fische
Diese Art ist weder gefährlich noch giftig.

1. Flügel-artige Brustflossen
2. Tastorgan
3. Eckige Stirn
Wenn sich Flughähne bedroht fühlen, erschrecken sie ihre Feinde durch das Spreizen ihrer flügelhaften Brustflossen, wodurch sie sich Zeit verschaffen, um zu flüchten.
Im Widerspruch zu ihrem Namen begegnet man den Flughähnen am ehesten nahe dem Meeresgrund, am besten nachts und mit Taschenlampe ausgestattet, damit man sie durch ihren Schatten leichter am Sandboden erkennt.
Mit etwas Glück erwischt man ihn dabei, wie er auf seinen stelzenhaften Bauchflossen über den Meeresboden schlendert.
Flughähne sind Jäger von kleinen Fischen, Krebsen, Weichtieren und Würmern.
Sie Laichen im Sommer, wobei die Eier durch die Einlagerung von Öltröpfchen an der Oberfläche treiben.



Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict