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Der Weißsaum-Soldatenfisch ist leicht an seinem markanten Aussehen zu erkennen: Alle seine Flossen – mit Ausnahme der aufstellbaren Rückenflosse – sind von einem schmalen, weißen Randsaum eingefasst. Das verleiht ihm ein elegantes und gleichzeitig unverwechselbares Erscheinungsbild. Der Weißsaum-Soldatenfisch fällt durch seinen kräftig roten Körper auf, der je nach Lichteinfall leicht schimmern kann.

Besondere Merkmale

Der Weißsaum-Soldatenfisch ist leicht an seinem markanten Aussehen zu erkennen: Alle seine Flossen – mit Ausnahme der aufstellbaren Rückenflosse – sind von einem schmalen, weißen Randsaum eingefasst. Das verleiht ihm ein elegantes und gleichzeitig unverwechselbares Erscheinungsbild.

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Erscheinungsbild

Der Weißsaum-Soldatenfisch fällt durch seinen kräftig roten Körper auf, der je nach Lichteinfall leicht schimmern kann. Besonders auffällig sind seine Flossen: Alle – bis auf die aufstellbare Rückenflosse – sind von einem schmalen, weißen Rand umsäumt, was ihm seinen deutschen Namen eingebracht hat. Seine großen, dunklen Augen sind typisch für nachtaktive Arten und geben ihm einen wachsamen, fast neugierigen Blick. Die Schuppen sind relativ groß und verleihen ihm eine leicht rau wirkende Oberfläche, was in Kombination mit seiner Farbe und den weißen Flossenrändern für einen echten Hingucker im Riff sorgt.


Natürliche Feinde

Räuberische Fische


Gefährlich/Giftig

Der Weißsaum-Soldatenfisch ist weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Großes Auge

2. Aufstellbare Rückenflosse


Pro Tipps

Er lebt bevorzugt in Lagunen und an Außenriffen, wo er sich gerne aufhält. Anders als viele seiner Verwandten ist er nicht nur in Bodennähe unterwegs, sondern jagt im freien Wasser. Auf seinem Speiseplan stehen vor allem Würmer, Garnelenlarven und kleine Krebstiere.

 

Die meisten Arten dieser Fische tragen ein auffälliges, kräftig rotes Schuppenkleid. Sie sind alle nachtaktiv und haben sehr lichtempfindliche Augen. Allerdings kann man sie auch tagsüber gut beobachten, da sie ruhig in Höhlen, Wracks oder unter Überhängen schweben und dort nicht scheu vor Tauchern sind. Nachts gehen sie auf Jagd: Husarenfische bevorzugen bodenlebende Tiere wie Krebse, Würmer oder kleine Fische, während Soldatenfische lieber Zooplankton fressen. Ihr soziales Verhalten variiert je nach Art – manche sind Einzelgänger, andere leben in kleinen Gruppen, und wieder andere bilden riesige Schulen.
Die auffälligsten Unterschiede zwischen Husaren- und Soldatenfischen liegen in ihrer Körperform: Husarenfische haben einen spitz zulaufenden Kopf und einen markanten Kiemendeckelstachel, während Soldatenfische entweder keinen oder nur einen sehr kleinen Kiemendeckelstachel besitzen und ihr Kopf abgerundet ist.


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Text: Carolina Leiter

Pic: Felician Hosp

Illustration: Dive Dict


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