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Die Anemonengrundel lebt tatsächlich mit Seeanemonen zusammen, im speziellen mit der Wachsrose ( Anemonia sulcata ), die am stärksten nesselnde Art im Mittelmeer. Die Grundel schützt sich vor den Nesseln mit einer Schleimschicht auf ihrer Haut. Dadurch kann sie in den Anemonen schlafen und dort Schutz suchen.

Besondere Merkmale

Die Anemonengrundel lebt tatsächlich mit Seeanemonen zusammen, im speziellen mit der Wachsrose (Anemonia sulcata), die am stärksten nesselnde Art im Mittelmeer.

 

Die Grundel schützt sich vor den Nesseln mit einer Schleimschicht auf ihrer Haut.

Dadurch kann sie in den Anemonen schlafen und dort Schutz suchen.

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Erscheinungsbild

Die Anemonengrundel ist sehr klein und unscheinbar, mit einem länglichen, filigranen Körper, der zum Kopf hin etwas größer wird.

 

Ihre helle Färbung reicht von weiß bis sandbraun und ihr Körper ist mit dünnen, gepunktelten Linien geschmückt. Dadurch ist sie in ihrem Lebensraum hervorragend getarnt.

 

Die Weibchen sind dicklicher und kleiner als die Männchen.


Natürliche Feinde

Räuberische Fische


Gefährlich/Giftig

Die Anemonengrundel ist weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Dicke Lippen 

2. Dünne, gepunktete Linien 


Pro Tipps

Die Anemonengrundel findet man nicht weit vom Ufer entfernt im sehr flachen Wasser bis meist 8 Metern Tiefe.

Darunter wird sie von ihrer nahe verwandten Art, der Schwarzgrundel (Gobius niger) abgelöst.

 

Am Morgen verlässt sie ihren Schlafplatz, die Wachsrose, um dann kleine Borstenwürmer, Krebse, Schnecken und Algen zu verspeisen. 

 

Zur Laichzeit von April bis Juni geht es bei diesen kleinen Fischen rund: Die Männchen vollziehen Imponierkämpfe, bei denen sie sich mit ihren Brustflossen vom Boden abstützen, um möglichst groß zu wirken.

Sie schnappen nach den gegnerischen Männchen oder versuchen sie durch ausgespreizte Flossen zu verjagen.

 

Der Sieger befruchtet dann bis zu 10.000 Eier von jeweils mehreren Weibchen.

Diese werden dann von ihr mit einer Schnur an den Boden befestigt.

Zwei Monate nach dem Schlüpfen suchen die Larven bereits ihre eigenen Anemonen auf.


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Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka

Pic: Dive Dict

Illustration: Dive Dict


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