Die Geiß-Brasse kann sich bezüglich ihres Geschlechtes nicht entscheiden: Manche Individuen sind Zwitter, andere wechseln ihr Geschlecht im Laufe ihres Lebens, und wieder andere bleiben immer bei ein und demselben Geschlecht.
Wenn die Fische schlafen und altern, verblassen ihre dunklen Streifen.
Die Geiß-Brasse sieht der Spitzbrasse sehr ähnlich, da sie ebenso einen hochrückigen, ovalen, seitlich abgeflachten Körper und mehrere vertikale Streifen besitzt.
Sie hat jedoch eine rundliche Kopfform und keine spitze Schnauze. Sie besitzt einen breiten, schwarzen Fleck auf der Schwanzwurzelbasis, der aufliegt wie ein Sattel.
Der hintere Rand der Schwanzflosse ist schwarz. Die Geißbrasse kann bis zu 45 cm lang werden, bleibt aber meist bei einer Länge von 22 cm Länge.
Räuberische Fische
Die Geißbrasse ist weder gefährlich noch giftig.

1. Keine spitze Schnauze
2. Schwarzer Fleck auf Schwanzwurzelbasis
3. Nur bei Jungtieren: vertikale Streifen
Geißbrassen findet man zur Dämmerung in kleinen Grüppchen an Felsriffen und in Seegraswiesen, oft in der Brandungszone, manchmal auch im Brackwasser. Erwachsene Tiere sind sehr scheu, Jungfische hingegen können sehr zutraulich sein und einen Hautpflegeservice bieten, indem sie die Hornhaut von Schwimmern abfressen.
Die jungen Fische findet man eher im seichten Wasser. Die Geißbrasse kann, ähnlich einem Oktopus, die Farbe ihrer Streifen verändern. Wenn sie Angst hat, dann verstärkt sie die Farbe dieser Bänder, um im Seegras zu verschwinden, wo sie sich versteckt.
Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict