Der Pfauen-Zackenbarsch ist ein territorialer Einzelgänger, der sich tagsüber meist in Höhlen, unter Felsvorsprüngen oder zwischen Korallen versteckt. In der Dämmerung wird er aktiv und geht auf Beutezug. Seine Jagdtechnik: blitzschnell zuschnappen. Auf dem Speiseplan stehen vor allem kleine Fische und Krebstiere.
Er ist außerdem ein sogenannter protogyner Hermaphrodit: Alle Tiere starten als Weibchen und einige wandeln sich im Lauf ihres Lebens in Männchen um. Männchen verteidigen dann meist ein kleines Revier und führen einen Harem von Weibchen.
Interessanterweise wurde die Art in Hawaii künstlich eingeführt, um die Fischerei zu fördern. Dort ist sie inzwischen invasiv und kann lokale Fischgemeinschaften negativ beeinflussen, da sie ein sehr effizienter Räuber ist.
Der Pfauen-Zackenbarsch ist ein echter Hingucker im Riff : Sein Körper ist dunkelbraun bis olivfarben und übersät mit auffälligen, leuchtend blauen Punkten, die sich über Körper und Flossen ziehen. Je nach Lichtsituation und Stimmung kann sich die Grundfärbung leicht verändern, was ihn noch besser im Riff tarnt.
An den Körperseiten zeigen viele Exemplare zusätzlich mehrere dunkle, senkrechte Streifen – das erinnert ein wenig an das Muster eines Tigers. Mit seinem kräftigen, leicht gedrungenen Körperbau, dem großen Maul und den markanten Brustflossen wirkt er wie ein typischer Lauerjäger.
Er kann bis zu 60 cm lang werden, die meisten Tiere sind jedoch kleiner, im Bereich von 30 bis 40 cm. Besonders junge Exemplare halten sich oft näher am Riff auf, während ältere Tiere auch tiefere und offene Bereiche aufsuchen.

größere Zackenbarsche, tauchende Seevögel, Haie
Der Pfauen-Zackenbarsch ist nicht gefährlich, aber sein Verzehr kann gesundheitsschädigend sein.
Der Pfauen-Zackenbarsch ist mit seinen vielen blauen Punkten leicht zu erkennen – oft sitzt er tagsüber regungslos unter Felsvorsprüngen oder in Höhlen. Wenn du ihn entdecken willst, schau an Riffkanten und Überhängen ganz genau hin!
Achtung beim Verzehr in tropischen Regionen: Er kann Ciguatoxin enthalten, ein natürliches Nervengift, das durch Kochen oder Einfrieren nicht zerstört wird.