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Studien zeigen, dass manche Exemplare über 40 Jahre alt werden können. Dieser Bursche schwimmt nicht gern im Schwarm. Er beansprucht sein Revier, meist eine Höhle oder ein Spalt im Riff, ganz für sich allein.

Besondere Merkmale

Studien zeigen, dass manche Exemplare über 40 Jahre alt werden können. Dieser Bursche schwimmt nicht gern im Schwarm. Er beansprucht sein Revier, meist eine Höhle oder ein Spalt im Riff, ganz für sich allein. Wie viele Zackenbarsche ist auch E. polyphekadion ein Lauerjäger. Er bleibt still und wartet, bis Beute wie Fische oder Krebstiere nahe genug kommen, dann schießt er blitzschnell vor.

Dieser Fisch ist ein sogenannter protogyner Hermaphrodit: Das bedeutet, er wird als Weibchen geboren und kann später zum Männchen werden. Warum? Weil dies für die Fortpflanzung in seinem Lebensstil einfach effizienter ist. Die Fortpflanzung findet oft in bestimmten Mondphasen statt, vor allem rund um den Vollmond, wenn sich viele Tiere zu Laichansammlungen treffen. Ein faszinierendes Spektakel, das allerdings aufgrund von Fischerei auch zur Bedrohung werden kann


Erscheinungsbild

Der Marmor-Zackenbarsch macht schon auf den ersten Blick klar: "Ich bin kein Fisch für Anfänger." Mit seinem massigen Körperbau, dem bulligen Kopf und den großen Maulwerkzeugen sieht er nicht nur beeindruckend aus, sondern auch ein bisschen wie der Türsteher unter den Rifffischen.

Seine Grundfärbung ist bräunlich bis olivgrau, aber das wirklich Auffällige ist das Marmor-Muster: eine wilde Mischung aus dunklen, unregelmäßigen Flecken, die sich über den ganzen Körper ziehen, von der Rückenflosse bis zur Schwanzspitze. Dieses Camouflage-Muster ist kein Zufall, sondern perfekt an das Riff angepasst. Je nach Umgebung kann der Fisch seine Farben leicht anpassen und sich noch besser tarnen. Auf dem Korallenriff verschmilzt er so geschickt mit seinem Umfeld, dass man ihn fast übersieht, bis er sich bewegt.

Seine Rückenflosse ist langgezogen, mit elf Stachelstrahlen und 14 bis 15 Weichstrahlen ganz typisch für viele Zackenbarsche. Die Brustflossen sind breit und rundlich, die Schwanzflosse eher gerade bis leicht abgerundet.

Marmor-Zackenbarsch


Natürliche Feinde

größere Zackenbarsche, Haie


Gefährlich/Giftig

Der Marmor-Zackenbarsch ist nicht gefährlich, aber sein Verzehr kann gesundheitsschädigend sein.


Pro Tipps

Der Graue Zackenbarsch kann Ciguatoxin enthalten, ein natürliches Nervengift, das Ciguatera-Fischvergiftungen auslösen kann. Das Toxin wird durch Kochen oder Einfrieren nicht zerstört und ist weder sichtbar noch schmeckbar


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