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Jedes Exemplar der Braunen Zackenbarsche ist mit seiner ganz individuellen Flecken-Anordnung verziert. Wenn der Fisch jedoch stirbt, verschwindet diese, als wäre sie nie da gewesen. Man erkennt ihn sofort an seinem massigen, ovalen Körper, der 1 - 1,50 m lang werden kann.

Besondere Merkmale

Jedes Exemplar der Braunen Zackenbarsche ist mit seiner ganz individuellen Flecken-Anordnung verziert.

Wenn der Fisch jedoch stirbt, verschwindet diese, als wäre sie nie da gewesen.

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Erscheinungsbild

Man erkennt ihn sofort an seinem massigen, ovalen Körper, der 1 - 1,50 m lang werden kann. 


Die Grundfärbung der ausgewachsenen Tiere ist meistens schockoladenfarben auf mit auffallenden weißen bis grünlichen Flecken.

Die Jungtiere sind oft grünlich gefärbt und gelb getupft. 

 

Die durchgehende Rückenflosse besteht der erste Teil aus Stachelstrahlen, genau genommen aus 11, während die Analflosse nur mit 2-3 davon verziert ist.

Die Brust und Bauchflosssen haben keine Stacheln, sind spachtelartig gerundet, und im Gegensatz zu den anderen Zackenbarschen bleibt der Schwanz auch bei den Erwachsenen rundlich.

 

Da er gerne mit offenem Maul herumschwimmt, kann man auch mal einen Blick auf seine Zähnchen werfen.

An beiden Kiefern sehen wir an der Vorderseite 4 Eckzähne, gefolgt von weiteren, kleineren, hakenförmigen Zähnen, und das Innere des Mauls ist mit weiteren zwei Reihen an kleinen Beißerchen bestückt.

 

Diese ruhigen Giganten können bis zu 90 kg schwer und stolze 50 Jahre alt werden.


Natürliche Feinde

Haie


Gefährlich/Giftig

Der Braune Zackenbarsch ist weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Nach unten gewölbter Kopf

2. Dicke Lippen, meist geöffnetes Maul

3. Durchgehende Rückenflosse mit Stachelstrahlen


Pro Tipps

Sicherlich ist er einer der größten und populärsten Fische im Mittelmeer. 

 

Da an manchen Exemplaren Sender angebracht wurden, hat man herausgefunden, dass er ein sehr standortreues Wesen ist.

Wenn er ein Revier mit mehreren Unterschlüpfen wovon er eines als Schlafhöhle verwendet, und mit einem guten Jagdgebiet in der Nähe gefunden hat, wird er sie jahrelang behalten.

 

Außerdem lebt er einzelgängerisch.

Nur um sich fortzupflanzen, also zwischen Juli und September, bilden sie kleine Gruppen mit einem oder zwei Männchen und einigen Weibchen.

Wenn die Weibchen im Überschuss sind oder ein Männchen zufällig stirbt, wechseln die älteren Damen im Interesse der Art das Geschlecht.

Die Eier, die im offenen Meer befruchtet werden, werden dann den Strömungen anvertraut. 

 

Die Weibchen werden mit fünf Jahren und ca. 50 cm Körpergröße geschlechtsreif und mit 12 Jahren und ca. 75 cm Körpergrößen können sie sich, wenn Bedarf besteht, zum Männchen umwandeln. 

 

Man mag es ihm wegen seiner massigen Gestalt nicht ansehen, aber er kann durchaus schnell vorstoßen und deshalb auch Fische, die eigentlich schneller und wendiger sind als er, fangen und verspeisen.

Allerdings sind Verfolgungsjagden trotzdem nicht so sein Ding.

Zu seinen Lieblingsspeisen gehören neben Fischen auch Kopffüßer und Krebse. 

 

Leider sehen auch viele Menschen die Braunen Zackenbarsche allzu gerne auf ihren Tellern.

Denn einst war diese Art im Mittelmeer weit verbreitet, aber durch die exzessive Fischerei ist die Population überall auf dem Rückzug.

Das ganze nahm solche Ausmaße an, dass in manchen Ländern, zum Beispiel im Fürstentum Monaco, sowohl die industrielle - als auch die Sportfischerei per Gesetz verboten wurde. 

 

Übrigens, die Gattung Epinephelus stammt aus dem Griechischen „epinefes“, “wolkig”, mit Bezug auf die oft unbestimmten und wechselnden Mimikzeichnungen dieser Fische,
während sich der lateinische Begriff “marginatus”, “mit einem Rand versehen”, auf die Flossen mit ihrem klaren Rand bezieht.


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Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka

Pic: Felician Hosp, Sabine Probst

Illustration: Dive Dict


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