Was die Gemeine Remora so besonders macht, ist ihre Fähigkeit, sich einen „kostenlosen“ Transport zu sichern. Mit Hilfe der Saugscheibe haftet sie an schnell schwimmenden Wirten und profitiert so von Schutz und einfachen Essensresten. Diese Beziehung ist meist kommensal – also für die Remora vorteilhaft, für den Wirtsfisch aber meist neutral.
Neben dem Anhaften an Wirten kann die Remora auch selbständig schwimmen und wird häufig auch unabhängig in Küsten- und Riffgebieten beobachtet.
Sie ernährt sich vor allem von Parasiten und abgestorbenen Hautpartikeln ihres Wirts, frisst aber auch kleine Fische und Plankton, wenn sie frei schwimmt. Die Saugscheibe ist so spezialisiert, dass sie auch bei hoher Geschwindigkeit stark haftet, sich aber bei Bedarf schnell wieder lösen kann.
Die Gemeine Remora (Echeneis naucrates), auch bekannt als „Live sharksucker“, ist ein schlanker, länglicher Fisch, der durch seine besondere „Saugscheibe“ auf dem Kopf sofort ins Auge fällt. Diese ist ein umgebildeter Teil der Rückenflosse und ermöglicht es der Remora, sich fest an größere Meerestiere wie Haie, Meeresschildkröten oder sogar Boote anzusaugen. Ihr Körper ist meist dunkelgrau bis schwärzlich auf der Oberseite, während die Unterseite heller, silbrig gefärbt ist. Oft sieht man leichte Flecken oder Streifen entlang der Seiten. Erwachsene Tiere können bis zu etwa 70 cm lang werden.

Seevögel
Der gestreifte Schiffshalter ist weder gefährlich noch giftig.
Der Gestreifte Schiffshalter schwimmt oft dicht an Haien, Rochen oder Schildkröten, an denen er sich mit seiner Saugscheibe festsaugt. Manchmal folgt er sogar Taucher*innen! Seine markanten schwarzen Längsstreifen und die runde Saugscheibe auf dem Kopf machen ihn leicht erkennbar.