Sie sind eine der schnellsten Sprinter unserer Ozeane, aber definitiv keine Marathon-Schwimmer. Diese Barrakuda-Art erkennt man am leichtesten an ihrer dunklen Schwanzflosse.
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Dieser Barrakuda hat auffällige seitlich winkelförmige Markierungen und eine V-förmige, dunkle, gekerbte Schwanzflosse mit schwarzem Saum. Sein Körper ist lang und silbern, mit einem spitzen Kopf und einem riesigen Maul. Die Zähne sind messerscharf, und die Flossen sind weit voneinander getrennt.
Haie
Obwohl Barrakudas oft als gefährlich und aggressiv gelten, ist die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs auf Menschen äußerst gering. Wenn es doch zu einem Vorfall kommt, geschieht dies meist aus Selbstverteidigung oder während Fütterungsaktionen. Sie sind nicht giftig.

1. Großes Maul
2. Dunkle Markierungen
Barrakudas sind nicht nur faszinierende Jäger und Meister-Sprinter. Sie können blitzschnell nach vorne stoßen und mit ihren messerscharfen Zähnen und vorstülpbaren Unterkiefer Fische die so groß sind wie sie selbst mit nur einem Bissen in zwei Hälften zerteilen.
Sie bevorzugen strömungsreiche Außenriffe und tiefere Lagunen, wo sie tagsüber in großen Schulen schwimmen und nachts einzeln auf Jagd gehen. Interessanterweise bleiben einige Barrakudas monatelang ortstreu, was es auch Tauchern erleichtert, sie zu finden.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict