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Die Molukkenbarbe fühlt sich über Sand- und Schlammböden in Küstennähe am wohlsten, gern auch in der Nähe von Riffen. Junge Tiere sind noch gesellig unterwegs, Erwachsene eher allein oder zu zweit. Sie ist ein schneller Schwimmer, der nicht lange trödelt: kurz anhalten, Beute einsaugen und weiter geht’s.

Besondere Merkmale

Die Molukkenbarbe fühlt sich über Sand- und Schlammböden in Küstennähe am wohlsten, gern auch in der Nähe von Riffen. Junge Tiere sind noch gesellig unterwegs, Erwachsene eher allein oder zu zweit. Sie ist ein schneller Schwimmer, der nicht lange trödelt: kurz anhalten, Beute einsaugen und weiter geht’s. Auf dem Speiseplan stehen vor allem kleine Krebse und Würmer. Größere Exemplare gönnen sich auch mal einen Fisch.


Erscheinungsbild

Die Molukkenbarbe ist ein schlanker, flink wirkender Fisch mit schickem Outfit: silbrig-rosafarbener Körper, brauner Rücken und ein goldgelber Streifen von Kopf bis Schwanz. Besonders auffällig ist ihre tief gegabelte Schwanzflosse mit dünnen roten Streifen, fast so, als hätte sie sie extra angemalt. Mit meist rund 18 cm bleibt sie eher handlich, fällt aber trotzdem sofort ins Auge.


Natürliche Feinde

Räuberische Fische


Gefährlich/Giftig

Die Molukkenbarbe ist weder giftig noch für den Menschen gefährlich, gilt aber als invasive Art, die im Mittelmeer lokale Fischgemeinschaften beeinflusst.


Pro Tipps

Die Molukkenbarbe lässt sich am besten über sandigen oder schlammigen Böden in Küstennähe und Riffen zwischen 10 und 120 Metern Tiefe beobachten, besonders wenn Jungfische in kleinen Gruppen unterwegs sind. Sie ist eine starke invasive Art im östlichen Mittelmeer, die sich seit der Lessepsschen Migration schnell ausgebreitet hat, einheimische Grundfische verdrängt und sich hervorragend an neue Habitate anpasst.


GOUBAND GOATFISH - UPENEUS MOLUCCENSISdiving_tauchen_eco_invasive


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