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Die meisten Geweihschwämme leben mit Algen in Symbiose. Wenn die Geweihschwämme genügend Sonnenlicht abbekommen, dann produzieren die Algen in ihrer Haut Zucker. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie Korallenstöcke, sind aber Schwämme.

Verwechslungsgefahr

Stachelschwämme

GoldschwammHochwachsende Schwämme, die sich im Mittelmeer zum Verwechseln ähnlich sehen.


Besondere Merkmale

Die meisten Geweihschwämme leben mit Algen in Symbiose. 

Wenn die Geweihschwämme genügend Sonnenlicht abbekommen, dann produzieren die Algen in ihrer Haut Zucker. 


Erscheinungsbild

Auf den ersten Blick sehen sie aus wie Korallenstöcke, sind aber Schwämme. Diese besondere Schwammfamilie bildet Äste und Fächer aus, die strauch- oder gweihartig wachsen. Meist erscheinen sie gelb oder orange mit einer rauen oder samtigen Oberfläche. 
Die Ausströmöffnungen sind gleichmäßig als kleine Vertiefungen verteilt und winzig klein, manchmal kann man sie mit freiem Auge gar nicht erkennen. 


Natürliche Feinde

Fische


Gefährlich/Giftig

Geweihschwämme sind weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Ausströmöffnungen

2. Verzweigte Äste


Pro Tipps

Geweihschwämme wachsen auf Felsboden in schattigen Bereichen wie Höhlen oder Spalten, vom Flachwasser bis in größere Tiefen. 

Krustenanemonen nutzen Geweihschwämme besonders gerne, um Partikel besser auf dem Wasser fangen zu können. Das scheint die Schwämme nicht sonderlich zu stören, andere Tiere und Algen, die auf ihnen wachsen könnten, werden jedoch nicht geduldet.


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Text: Carolina Leiter, Pia Balaka

Pic: Felician Hosp, Sabine Probst

Illustration: Dive Dict


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