
Der Tauchplatz ist mit dem Boot erreichbar.
April-November
Sporttauchausrüstung, Lampe, Kamera
Verschiedene Legenden umweben den Namen dieser Tauchplätze: romantischer, poetischer oder wissenschaftlicher Natur. Sicher ist aber, dass es mehrere Tauchgänge braucht, um die gesamte Pracht dieses Platzes zu erkunden.
Der Felsen teilt das Gebiet in zwei Bereiche.
Das Highlight der Südseite ist die Grotta della Balena. Auf 14 m führt ein recht schmaler Eingang in eine umso breitere Grotte, deren Ausgang an den Mund eines Wales erinnert (balena = Wal). Über 60 m hinweg erstrecken sich orangefarbene Kelchkorallen im Inneren der Grotte, am Ein - und Ausgang wird euch von Hummern (Homarus) und Langusten (Palinuridae) der Weg gewiesen.
An der Nordseite beginnt das Gebiet der “Zinnen”. Riesige Felsbrocken bieten Schutz vor Strömungen und größeren Fressfeinden für eine Vielzahl an Fischen. Meerraben schwimmen hier mit den Zackenbarschen um die Wette.
Den enormen Schulen von Barrakudas (Sphyraenidae) kann man hier so nahe kommen, dass man sie berühren könnte, und die Bernsteinmakrelen (Seriola dumerili) locken mit ihrer Eleganz.
Auf der Ostseite des Felsens verbindet ein etwa 10 m tiefer und über 50 m langer Tunnel die Südseite mit der Nordseite.
Hier führt der Tauchgang durch eine gigantische Schlucht und einen imposanten, von bunten Nacktschnecken (Nudibranchia) besiedelten Bogen.


Text: Carolina Leiter
Illustration: Sabine Probst
Pic: Dive Dict