
Keine Grenze ist sicher
Trotz ihrer wichtigen Rolle im Naturschutz sind Meeresschutzgebiete (MPAs) zunehmend durch Mikroplastik verschmutzt – winzige Kunststoffpartikel, die durch Meeresströmungen grenzüberschreitend transportiert werden.
Fallstudie Galápagos
Selbst in den gut geschützten Galápagos-Inseln wurden hohe Mikroplastikwerte in sensiblen Lebensräumen festgestellt, die Arten wie Hammerhaie und Meerechsen beeinträchtigen.
Verschmutzung ohne Grenzen
Abfälle von fernen Küsten und Fischereiflotten gelangen in Meeresschutzgebiete. Die UV-Strahlung beschleunigt den Zerfall von Plastik und verschärft das Problem besonders in Äquatorregionen.
Wissenschaft und Lösungen
Forschende kartieren den Fluss von Plastik, konzentrieren sich auf farbpartikelbasierte Verschmutzungen von Schiffen und fördern Maßnahmen wie Flussbarrieren und biologisch abbaubare Alternativen.
Globaler Wandel erforderlich
Lokale Initiativen sind hilfreich, doch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen, dass nur internationale Zusammenarbeit und Maßnahmen an der Quelle die Mikroplastikverschmutzung wirksam stoppen können.