Zwar besitzt der Große Kammseestern keine Saugscheiben an der Unterseite seiner Ärmchen und kann deshalb auch keine vertikalen Flächen hochklettern, dafür kann er mit seinen Füßchen so viel Sediment aus dem Weg schaufeln, bis er ganz darin verschwindet.

Imposante, große Scheibe, mit breiten Armbasen und stets fünf Ärmchen.
Die Ränder sind mit zwei Reihen heller Stacheln verziert, die ihn richtig räuberisch aussehen lassen.
Seine Grundfarbe ist lebhaft orangerot, manchmal gemustert, die Unterseite ist gelblich.
Tintenfische
Der Große Kammseestern ist weder gefährlich noch giftig.

1. Große Scheibe
2. Zwei Reihen Stacheln
Der Große Kammseestern fühlt sich überall im Mittelmeer gleich wohl.
Tagsüber zeiht er sich unter einer tarnenden Schicht Sediment zurück. Nachts allerdings gibt er seine Deckung auf um gefräßig nach Muscheln, Seeigeln und Schnecken zu jagen. Kleinere Beutetiere verschlingt er gleich als ganzes, größere Beute wird außerhalb seines Körpers im ausstülpbaren Magen verdaut. Unverdauliche Teile der Beute, wie zum Beispiel Schalen scheidet er unversehrt wieder aus.
Im Gegensatz zu anderen Seesternen kann sich dieser Kollege in allen Richtungen fortbewegen und das schneller als man ihm zutraut.



Text: Carolina Leiter
Pic: Dive Dict
Illustration: Dive Dict