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Wusstest du, dass Rippenquallen die Urahnen aller Tiergruppen sind? Vor mehr als 700 Millionen Jahren entwickelten sich die einzelligen Mikroorganismen in den Ozeanen zu mehrzelligen Organismen, also zu Tieren, um. Lange Zeit nahm man an, dass Schwämme diese ersten Tiere waren.

Lebensraum


Besondere Merkmale

Wusstest du, dass Rippenquallen die Urahnen aller Tiergruppen sind? 
Vor mehr als 700 Millionen Jahren entwickelten sich die einzelligen Mikroorganismen in den Ozeanen zu mehrzelligen Organismen, also zu Tieren, um. Lange Zeit nahm man an, dass Schwämme diese ersten Tiere waren. 


An der Universität Wien wurden allerdings neue Forschungen durchgeführt: Man verglich die Reihenfolge der Gene auf den Chromosomen von zwei Schwammarten, zwei Rippenquallen-Spezies und drei einzelligen Lebewesen (gehören nicht zum Stamm der Tiere!).
Das Ergebnis? Die Anordnung der Gene bei Rippenquallen ähnelt jener der Einzeller. Schwämme hingegen, und auch alle anderen Tierarten, weisen Umlagerungen auf. 
Damit wurde bewiesen, dass Rippenquallen die urtümlichste Tierart der Welt ist. Allerdings, nachdem es sich um Tiere mit weichem Körper handelt, gibt es keine fossilen Funde, die diese Theorie weiter bekräftigen würden.

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Erscheinungsbild

Rippenquallen haben meist eine walnussartige Form mit kammähnlichen Blättchen, die ihr im Deutschen den Trivialnamen “Rippen”qualle einbrachten.

Durch Biolumineszenz können ihre Rippen in der Nacht sogar leuchten. 


Sie besitzen keine Nesselzellen und zählen deshalb, zoologisch gesehen, gar nicht zu den echten Quallen. 

 

Je nach Art werden die Rippenquallen im Durchschnitt 1-25 cm groß.


Natürliche Feinde

Meeresschldkröten, Fische, Seevögel


Gefährlich/Giftig

Rippenquallen sind weder gefährlich noch giftig. 


Skizze

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1. Kamm-ähnlichen Blättchen

2. Je nach Art 1-25 cm groß


Pro Tipps

Insgesamt gibt es über 100 Arten von Rippenquallen in allen Meeren der Welt.

Taucher bekommen diese uralten Wunderlinge sogar nicht selten vor die Maske. 

 

Im Mittelmeer gelten die Rippenquallen als invasive Art, vor allem die Mnemiopsis leidyi, trivial auch Meerwalnuss genannt, macht sich inzwischen hierzulande breit und fühlt sich pudelwohl. 


Text: Carolina Leiter

Pic: Felician Hosp, Sabine Probst

Illustration: Dive Dict


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