MEHR LESEN
Er ist der agile und aktive Akrobaten unter den Delfinen, der Saltos in der Luft schlägt und sich in Bugwellen von Schiffen oder auch Finnwalen vergnügt. Vom Kopf bis zur Rückenfinne trägt er einen dunkelgrauen Umhang, hinter der Finne wird er hellgrau. An den Flanken ist er vom Kopf bis auf Höhe der Rückenfinne hellgelb bis hellbraun gefärbt.

Verwechslungsgefahr


Lebensraum


Besondere Merkmale

Er ist der agile und aktive Akrobaten unter den Delfinen, der Saltos in der Luft schlägt und sich in Bugwellen von Schiffen oder auch Finnwalen vergnügt.

Gemeine_Delfin_Delphinus delphis_common_dolphin_divedict_tauchen_diving-2


Erscheinungsbild

Vom Kopf bis zur Rückenfinne trägt er einen dunkelgrauen Umhang, hinter der Finne wird er hellgrau. An den Flanken ist er vom Kopf bis auf Höhe der Rückenfinne hellgelb bis hellbraun gefärbt. Vom Unterkiefer bis zur Brustflosse zieht sich ein charakteristischer, dünner schwarzer Streifen. Sein Schnabel ist mit ganz individuellen Musterungen verziert, seine Bauchseite ist wiederum bei jedem Exemplar hell. Seine Augen heben sich dank der dunklen Umrandung wunderbar vom hell-gefärbten Teil des Kopfes ab. 
Jungtiere erkennt man an einer deutlich blasseren Färbung als jene der erwachsenen Tiere. 
Kälber wiegen bei der Geburt zwischen 20 und 35 kg während ausgewachsene Tiere zwischen 70 und 100 kg auf die Wage bringen. 


Natürliche Feinde

Keine


Gefährlich/Giftig

Der Gemeine Delfin ist weder gefährlich noch giftig.


Skizze

delphinus_delphis_common_dolphin_divedict_tauchen_unterwasserwelt

1. Individuelle Musterung am Schnabel

2. Helle Musterungen 


Pro Tipps

Der Gemeine Delfin gilt als Urtyp aller Delfine, allerdings nimmt sein Bestand im Mittelmeer sowie im Nordost-Atlantik ab. Gefährdet wird sein Bestand durch Fischerei, bei der er oft als Beifang endet, Plastik- und Schallverschmutzung. 

 

Er ist sehr gesellig und tummelt sich in Schulen von bis zu über tausenden Individuen auf hoher See. Dabei wurde beobachtet, dass die Schulengröße mit zunehmender Entfernung zur Küste steigt. 
Sie scheuen nicht davor ihr gewohntes Gebiet zu verlassen und saisonal ihren Beutetieren oder warmen Strömungen hinterherzuwandern. 

 

Nachts jagen sie hauptsächlich Sardinen und Sardellen, in Tiefseegebieten geraten aber auch vertikal wandernde Laternenfische (Notoscopelus kroyeri) und Cephalopoden (Tintenfischverwandte), die nachts mit der Zooplanktonschicht Richtung Oberfläche kommen, zwischen ihre Beißerchen. 

 

Tagsüber vergnügen sich diese verspeilten Kerlchen in Bugwellen von schiffen oder von schnell schwimmenden Walarten, wie zum Beispiel von Finnwalen. 


Sie können bis zu 8 Minuten unter Wasser bleiben, meistens sind es allerdings nur zwischen 10 Sekunden und 2 min. Außerdem können sie bis zu 300 m tief tauchen, meistens treiben sie sich allerdings in 30 m rum. 

 

Was die Fortpflanzung angeht sind es die Weibchen die früher reif sind als die Männchen, nämlich schon mit 8 Jahren, die Männchen sind dann erst zwei Jahre später soweit. Nachwuchs gibt es alle 2 bis 3 Jahre wobei das Weibchen ein Kalb gebärt, das nach einem Jahr entwöhnt ist, aber meistens noch ein zusätzliches Jahr im Schutz der Mutter bleibt. 


Text: Carolina Leiter

Illustration: Dive Dict


Share
Artikel teilen
Fav off
füge zu Mein Lexikon hinzu
Back
ZURÜCK
close
schließen