Percnon gibbesi ist eine auffällig flinke und eher scheue Krabbenart, die man meist tagsüber in Felsspalten oder zwischen Geröll antrifft. Sie bewegt sich schnell und geschickt seitwärts, vor allem wenn sie sich bedroht fühlt, und zieht sich dann rasch in Verstecke zurück. Obwohl sie überwiegend pflanzliche Nahrung wie Algen frisst, nutzt sie gelegentlich auch tierische Reste. Insgesamt ist ihr Verhalten stark auf Vorsicht, Schnelligkeit und Anpassung an den felsigen Lebensraum ausgerichtet.
Die Algenfressende Krabbe hat ein besonders charakteristisches Aussehen. Diese Art ist flach, schmal und mit ihrer fluoreszierenden Musterung gut an ihr Leben in seichter, felsiger Umgebung angepasst. Auffällig ist, dass ihre Beine ein gelb-weißlich gestreiftes Muster aufweisen.
größere Fische und Schnecken, Oktopoden
Die Algenfressende Krabbe ist für den Menschen weder gefährlich noch giftig. Allerdings stellt sie im Mittelmeer als invasive Art eine Bedrohung für das Ökosystem dar.
Die Algenfressende Krabbe gilt im Mittelmeer als invasive Art, da sie sich dort seit den 1990er-Jahren stark ausgebreitet hat. Dank ihrer hohen Beweglichkeit, schnellen Fortpflanzung und geringen Anzahl an natürlichen Feinden kann sie sich sehr erfolgreich etablieren. Dabei konkurriert sie mit einheimischen Krabbenarten um Lebensraum und Nahrung, was lokale Ökosysteme verändern kann. Trotz ihrer eher unauffälligen Größe hat sie daher eine spürbare ökologische Bedeutung.

Text: Zettel Carina