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Diesen kleinen Racker kennen wir alle – sie ist die häufigste Krabbe der Brandungszonen run ums Mittelmeer. Auch wenn es für die meisten von uns nicht mehr verwundert ist, aber eigentlich ist es sehr faszinierend, wie lange die Marmorierte Felsenkrabbe außerhalb des Wassers überleben kann. Sie ist ohne Zweifel die kleine (2 - 3,5 cm) Bilderbuchkrabbe.

Verwechslungsgefahr


Lebensraum


Besondere Merkmale

Diesen kleinen Racker kennen wir alle – sie ist die häufigste Krabbe der Brandungszonen run ums Mittelmeer. Auch wenn es für die meisten von uns nicht mehr verwundert ist, aber eigentlich ist es sehr faszinierend, wie lange die Marmorierte Felsenkrabbe außerhalb des Wassers überleben kann.

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Erscheinungsbild

Sie ist ohne Zweifel die kleine (2 - 3,5 cm) Bilderbuchkrabbe. Im Vergleich zu ihrem Carapax sind ihre Scheren auffällig und nicht wenig wuchtig. 


Wie ihr Name schon verrät ist sie mit einer marmorartigen Musterung verziert. Allerdings variiert ihr Farbe und Musterung je nach Gebiet.

An der oberen Adria ist sie oft hell- bis dunkelgrau mit eher schwer erkennbarer Marmorierung und mit breiten Streifen an den Beinchen.

Im südlicheren Mittelmeergegenden, zum Beispiel Albanien, ist sie eher hellbraun gefärbt mit dunkelbrauner Marmorierung und die Scherenenden können orange gepinselt sein.

Im Schwarzen Meer ist ihre Grundfarbe eher beige und sie ist mit vielen dünnen fast schwarzer Marmorierung verziert, während die Individuen an den östlichen Atlantikküsten hübsch bläulich schimmern können. 


Natürliche Feinde

Wasservögel, Fische 


Gefährlich/Giftig

Die Marmorierte Felsenkrabbe ist nicht giftig. Da sie vor allem von Kindern am Strand gerne gejagt und gefangen wird, zwickt sie zur Verteidigung mit ihren Scheren. 


Skizze

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1. Vier Schreitbeinpaare 

2. Kräftige Scheren 


Pro Tipps

Die Marmorierte Felsenkrabbe ist zwar viel außerhalb des Wassers unterwegs (deshalb wird sie salopp auch gerne Strandkrabbe genannt), allerdings ist sie trotzdem sehr scheu.

Bei der geringsten Störung huscht sie ins nächste Versteck. Wer sich ihr ruhig annähert kann sie aber meistens trotzdem für eine kurze Zeit gut beobachten können. 


Mit ihren vier Laufbeinpaaren bewegt sich flink aber ausschließlich seitlich fort. Dabei hält sie ihre Scheren nahe am Körper eingezogen. 


Sie weidet stets in der Gezeitenzone den Aufwuchs der Felsen ab. Dafür verwendet sie ihre Scheren: Abwechselnd mit der linken und der rechten Schere rupft sie ihre Häppchen aus und führt sie sich zum Kauapparat – sie schaut dabei aus als würde sie sich gierig alles gleichzeitig reinschaufeln wollen.


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Text: Carolina Leiter

Pic: Felician Hosp, Sabine Probst

Illustration: Dive Dict


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