Klein aber oho, die Baltische Felsengarnele ist eine der maritimen Überlebenskünstler, die es sich im Brackwasser gemütlich machen können.

Dieser schöne Winzling wird nur 7-8 cm groß. Dabei ist sein Körper durchsichtig oder leicht gräulich oder gelblich gefärbt und mit roten Querstreifen und gelben Punkten verziert.
Die Beinchen sind hingegen nur schwach bis gar nicht gemustert. Auffällig ist ihr langes Stirnhorn (Rostrum), das an den Seiten eingesägt und in der unteren Hälfe oft mit Pigmentflecken versehen ist.
Fische, Krebse, Krabben
Die baltische Felsengarnele ist weder gefährlich noch giftig.

1. Winzige Scherchen
2. Großes, gezahntes Rostrum
3. Rote Querstreifen, gelbe Punkte
4. Eingezogenes oder gefähertes letztes Glied
5. Blass gemusterte Beinchen
Die Baltische Felsengarnele fühlt sich erstaunlicherweise besonders in Lagunen und im Brackwasser wohl. Aber auch in Seegraswiesen treibt dieser unsichtbare Winzling gerne sein Unwesen.
Übrigens, “baltisch” bezieht sich auf die Ostseeregionen, und tatsächlich kommt dieses Garnelchen dort häufig vor, aber sie ist inzwischen auch im gesamten Mittelmeer und an der nördlichen Küste Norwegens vertreten.



Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp, Sabine Probst
Illustration: Dive Dict