Dieser Kollege macht es uns schwer ihn zu identifizieren, er kleidet sich nämlich in allen möglichen Farbtönen und Muster. Sein einzige permanente Merkmal? Rote Punkte vom Maul bis zu den Kiemen.
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Wulstige, leicht nach unten gesogene Lippen und große Augen prägen sein Gesicht. Ansonsten kann er von olivegrün über rot weiß, dunklelrot bis schwarz gefärbt sein.
Räuberische Fische
Der Forsters Büschelbarsch ist weder gefährlich noch giftig.

1. Dicke Lippen
2. Charakteristisches Punktemuster
Dieser kollege ruht meist exponiert auf korallen und ist dabei wenig scheu und lässt Taucher*innen sehr nahe an sich ran.
Besonders häufig sieht man ihn in klaren Lagunen oder Außenriffen. Er knabbert dort an Korallen oder fängt sich kleine Fische und Garnelen.
Übrigens, sie werden im Deutschen auch Korallenwächter genannt, was auf ihr Jagdverhalten zurückzuführen ist. So ist das übrigens auch mit dem englischen Artnamen “hawkeye” also Falkenauge, sie beobachten nämlich das Geschehen rund um sie von einer erhabenen Position aus und schnappen blitzschnell nach vorne und schnappen sich vorbeischwimmen Beutetiere.
Für den Namen Büschelbarsch wiederum sind die winzigen Büschel an den Enden ihrer Rückenflossenstrahlen verantwortlich.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict