Der Fransen-Drachenkopf zeichnet sich durch Hautfransen am Kinn und Kopf aus. Seine Schnauze ist viel länger und breiter als bei anderen dieser Art, was ihm ein besonders auffälliges Erscheinungsbild verleiht. Es sieht fast so aus, als wäre jemand auf seine Schnauze getreten und sie ist jetzt für immer demoliert.
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Der Fransen Drachenkopf hat eine zweite Rückenflossenstrahlenspitze, die genauso lang ist wie die dritte, was ihm ein symmetrisches Aussehen verleiht. Seine Färbung reicht von braun bis rötlich, mit unregelmäßigen helleren Flecken, die ihm eine ausgezeichnete Tarnung in seiner Umgebung bieten.
Haie
Viele Rotfeuerfische und Steinfische besitzen giftige Stacheln an Rücken-, Anal- und Bauchflossen sowie kleine Dornen am Kopf. Ihr Gift kann extreme Schmerzen, Erbrechen, Schwellungen, Atembeschwerden und Fieber verursachen. Die beste Erste-Hilfe-Maßnahme ist das Eintauchen der betroffenen Stelle in heißes Wasser (ca. 45 °C für etwa 40 Minuten) oder das Erwärmen mit einem Föhn. Dies hilft, die Eiweißbestandteile des Giftes zu zerstören und die Schmerzen zu lindern, die in der Regel nach ein paar Tagen abklingen.

1. Besonders lange und breite Schnauze
2. Kleine Dornen
3. Giftige Flossenstrahlen
Der Fransen-Drachenkopf bewohnt Lagunen und Außenriffe. Meistens ruht er bewegungslos auf hartem Untergrund wie lebenden Korallen, Geröll oder Felsen, anstatt zu schwimmen.
Er bevorzugt korallenreiche Riffe mit klarem Wasser und ist dort häufig anzutreffen.
Über ihre Fortpflanzung ist wenig bekannt, doch ihre winzigen, nur 1 mm großen Eier sind in einer gallertartigen Masse eingebettet, die mit den Meeresströmungen treibt und so für eine weite Verbreitung sorgt.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict