Was den Flötenfisch wirklich besonders macht, ist seine Tarnkunst. Er schleicht gerne senkrecht an Korallen oder sogar an größeren Fischen entlang, um nicht aufzufallen. Außerdem kann er blitzschnell zuschnappen, obwohl er sonst eher gemütlich unterwegs wirkt. Trotz seines etwas „außerirdischen“ Looks ist er komplett harmlos für Menschen.
Der Flötenfisch ist ein echter Hingucker im Riff: lang, dünn und elegant wie eine schwimmende Flöte – daher auch der Name. Sein Körper ist meist gelblich, bräunlich oder leicht gemustert, und er kann locker über einen Meter lang werden. Das Maul ist schmal und röhrenförmig, perfekt fürs Ansaugen kleiner Beutefische.
Muränen, Barrakudas, Haie, Zackenbarsche, Schnapper
Der Flötenfisch ist weder gefährlich noch giftig.
Wenn dir ein Flötenfisch begegnet, lass dich nicht erschrecken. Er ist neugierig und absolut harmlos. Schau genau hin, denn seine Tarnung ist richtig gut und oft steht er wie ein Stock im Wasser, sodass man ihn leicht übersieht. Für Fotos eignet er sich super: Wenn du dich langsam und ruhig näherst, bleibt er meist gelassen und du kannst seine ungewöhnliche Form perfekt einfangen.
Der Flötenfisch ist eine invasive, nicht-heimische Art im Mittelmeer, die über den Suezkanal eingewandert ist und sich dort seit den frühen 2000er-Jahren stark ausgebreitet hat.

Text: Zettel Carina