Dieser Riffbarsch ist der rundlichste seiner Familie, was ihm ein besonders charmantes Aussehen verleiht.
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Die Oberseite dieses Fisches ist in Blau- und Grüntönen gehalten, die sanft in die weiße Bauchseite übergehen – eine harmonische Farbgebung, die ihn sich gut in Riffumgebungen tarnen lässt.
Räuberische Fische
Die Weißbauch-Demoiselle ist weder gefährlich noch giftig.

1. Rundlicher Körper
2. Zugespitzter Kopf
Man trifft diesen Fisch oft in klaren, korallenreichen Lagunen und an geschützten Außenriffen. Er kommt sowohl einzeln als auch in kleinen Gruppen vor und ist bekannt dafür, nach Zooplankton und anderem driftenden organischen Material zu schnappen. Trotz seiner Häufigkeit ist er erstaunlich zutraulich und nicht besonders scheu gegenüber Tauchern.
Riffbarsche sind eine unglaublich vielfältige Familie, die weltweit mehr als 320 Arten umfasst. Aufgrund ihrer hohen Individuendichte spielen sie eine wichtige Rolle in der Struktur und Dynamik von Riffgemeinschaften. Je nach Art ernähren sich Riffbarsche von Plankton, Algen oder sind sogar Allesfresser. Die meisten Arten bleiben unter 10 cm in der Länge.
Das Paarungsverhalten der Riffbarsche ist oft an den Mondzyklus gekoppelt. Die Männchen übernehmen die Brutpflege: Sie säubern eine ausgewählte Fläche auf festem Untergrund und legen dort bis zu 1000 klebrige Eier ab. Diese werden bis zum Schlüpfen vom Männchen bewacht und mit sauerstoffreichem Wasser befächelt.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict