Vom Verhalten her ist der Hasenkopf-Kugelfisch ziemlich durchsetzungsfähig und wenig wählerisch bei der Nahrung. Er frisst alles, was er überwältigen kann, und macht auch vor Fischernetzen nicht halt, was ihm einen schlechten Ruf in der Fischerei eingebracht hat. In neuen Lebensräumen breitet er sich schnell aus und setzt andere Arten unter Druck. Dank seines starken Giftes hat er kaum natürliche Feinde und muss sich nur selten vor anderen Tieren in Acht nehmen.
Der Hasenkopf-Kugelfisch hat einen eher schlanken, langgezogenen Körper und kann überraschend groß werden. Seine Oberseite ist grünlich bis bräunlich gefärbt und mit dunklen Flecken versehen, während der Bauch hell bleibt. Typisch ist der silbrige Streifen an der Seite, der vom Kopf bis zur gegabelten Schwanzflosse reicht. Auf der Haut sitzen kleine, stachelartige Erhebungen, die man vor allem bei genauerem Hinsehen erkennt. Insgesamt wirkt der Fisch trotz seiner Größe recht stromlinienförmig.
Wegen ihres Giftes haben sie wenige natürliche Feinde.
Kugelfische enthalten Tetrodoxin, eines der stärksten Naturgifte. Deshalb kann ihr Verzehr Muskellähmungen, auch an der Atemmuskulatur verursachen, was zum Erstickungstod führen kann.
Der Hasenkopf-Kugelfisch kommt eigentlich aus dem Indopazifik, hat aber das Mittelmeer „entdeckt“,ch dort ziemlich breitgemacht und gilt dort als invasiv. Man trifft ihn gern in flachen Buchten, Seegraswiesen oder an Häfen, meist in der Dämmerung, wenn er auf Beutezug geht. Er frisst alles, was ihm vor die Schnauze schwimmt, und dank seines starken Giftes sollte man ihn lieber nur aus der Ferne bewundern. Wer ihn sieht, erlebt einen kleinen, stacheligen Wildfang mit großem Appetit und giftigem Charme.

Text: Zettel Carina