Die hintere Rückenflosse sowie die Pectoral- und Analflossen erinnern an die Form eines dreiblättrigen Klees und sind zart gemustert.
Der Kurzstachel-Igelfisch zeigt sich in einem bräunlichen bis rostbraunen Farbton, oft auch in zartem Creme, besonders wenn er sich auf Sandböden aufhält, und ist häufig mit dunklen Flecken übersät. Seine feststehenden Stacheln verleihen ihm ein markantes Aussehen. Besonders beeindruckend sind seine riesigen Augen, die im Vergleich zu seinem Körper wirklich auffallen.
Räuberische Fische
Der Kurzstachel-Igelfisch ist weder gefährlich noch giftig.

1. Spitzer, kleiner Mund
2. Große Augen
3. Kurze Stacheln
Der Kurzstachel-Igelfisch lebt in geschützten Riffen und Buchten, gerne auch über Sand- und Geröllböden. Tagsüber ruht er an sicheren, geschützten Stellen und zieht sich dort zurück.
Nachts macht er sich auf die Suche nach Krebsen, Mollusken und Würmern.
Die Kurzstachel-Igelfische sind leider eher selten anzutreffen.
Wie ihr Aussehen verrät sind die Igelfische die Verwandten der Kugelfische. Sie haben ein sehr kräftiges, schnabelartiges Gebiss, mit dem sie Muscheln, Gehäuseschnecken, Seeigel oder Einsiedlerkrebse aufknacken und vernaschen können.
Igelfische sind, so wie die Igel an Land, nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich in Höhlen.
Manche Arten dieser Linie haben feststehende Stacheln, andere wiederum können sie “hinlegen” und “aufstellen”.
Bei Gefahr schlucken sie Wasser und können sich dadurch ballonartig “aufpumpen”, so bleiben sie einem Räuber beim runterschlucken im Hals stecken. Selbst Haie können an einem Igelfisch ersticken.
Zum Laichen steigen sie zur Oberfläche auf und die Eier werden mit der Strömung verschleppt. Nachwenigen Tagen schlüpfen die Larven.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict