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Er ist die größte Art innerhalb seiner Familie und fällt besonders durch einen sehr langen Dorn am Kiemendeckel auf. Der Großdorn-Husar hat einen leuchtend roten Körper mit silbrig-weißen, horizontalen Streifen, die ihm ein auffälliges Erscheinungsbild verleihen. Besonders markant ist der extrem lange Dorn am hinteren Rand seines Kiemendeckels, der ihm auch seinen Namen gibt.

Besondere Merkmale

Er ist die größte Art innerhalb seiner Familie und fällt besonders durch einen sehr langen Dorn am Kiemendeckel auf.

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Erscheinungsbild

Der Großdorn-Husar hat einen leuchtend roten Körper mit silbrig-weißen, horizontalen Streifen, die ihm ein auffälliges Erscheinungsbild verleihen. Besonders markant ist der extrem lange Dorn am hinteren Rand seines Kiemendeckels, der ihm auch seinen Namen gibt. Seine großen, dunklen Augen deuten auf seine nächtliche Lebensweise hin und verleihen ihm einen wachsamen Ausdruck.


Natürliche Feinde

Räuberische Fische 


Gefährlich/Giftig

Der Großdorn-Husarenfisch ist weder gefährlich noch giftig.


Skizze

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1. Lange Schnauze

2. Augenfleck 

3. Große zweite Rückenflosse


Pro Tipps

Man trifft ihn häufig in Lagunen und an Außenriffen. Tagsüber schwebt er meist ruhig und gut versteckt unter Überhängen, an Höhleneingängen oder unter Tischkorallen. Nachts wird er aktiv und geht auf die Jagd nach Krabben, Garnelen und kleinen Fischen. Er ist nicht besonders scheu – mit etwas Glück lässt er sich wunderbar beobachten, wenn man in seinen Rückzugsorten ruhig bleibt und sich vorsichtig nähert.

 

Die meisten Arten dieser Fische tragen ein auffälliges, kräftig rotes Schuppenkleid. Sie sind alle nachtaktiv und haben sehr lichtempfindliche Augen. Allerdings kann man sie auch tagsüber gut beobachten, da sie ruhig in Höhlen, Wracks oder unter Überhängen schweben und dort nicht scheu vor Tauchern sind. Nachts gehen sie auf Jagd: Husarenfische bevorzugen bodenlebende Tiere wie Krebse, Würmer oder kleine Fische, während Soldatenfische lieber Zooplankton fressen. Ihr soziales Verhalten variiert je nach Art – manche sind Einzelgänger, andere leben in kleinen Gruppen, und wieder andere bilden riesige Schulen.

 

Die auffälligsten Unterschiede zwischen Husaren- und Soldatenfischen liegen in ihrer Körperform: Husarenfische haben einen spitz zulaufenden Kopf und einen markanten Kiemendeckelstachel, während Soldatenfische entweder keinen oder nur einen sehr kleinen Kiemendeckelstachel besitzen und ihr Kopf abgerundet ist.


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Text: Carolina Leiter

Pic: Felician Hosp

Illustration: Dive Dict


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