Mit ihren leuchtend gelben Flossen sind die Gelbflossenbarben im Roten Meer wahre Farbtupfer der Riffe – und Meister der Anpassung an extreme Lebensräume.
Weiß bis bläulich-weiß mit gelbem Rücken, gelben Flossen und einem gelben Seitenstreifen, der sich vom Auge bis zur Schwanzbasis erstreckt. Seine Schuppenkonturen sind gut zu erkennen und zusammen mit seiner Form sieht er wie ein Bilderbuchfisch aus.
Räuberische Fische
Gelbflossenbarben sind weder gefährlich noch giftig.

1. Gelber Streifen
2. Dicke Lippen
In Lagunen und an Außenriffen fühlt sich dieser Fisch besonders wohl. Tagsüber sieht man ihn oft in großen, fast unbeweglichen Gruppen entlang von Riffhängen oder in der Nähe großer Korallenformationen schweben. Nachts hingegen geht er allein auf Nahrungssuche und streift durch das Riff. Er ist nicht scheu und lässt Taucher oft ganz nah herankommen.
Sie haben am Kinn zwei lange Barteln, die sie beim Schwimmen einziehen und vor allem bei der Futtersuche ausfahren; es sind nämlich Tastorgane, mit Hilfe derer sie Krebse, Weichtiere, Würmer, Schlangensterne und kleine Fische im Sandboden aufspüren können.
Oft werden sie, während dem Buddeln, von Schnappern oder Lippfischen flankiert, die darauf hoffen, irgendein aufgeschrecktes Tierchen erbeuten zu können.
Sie treiben sich selten alleine und viel lieber in kleinen Trupps herum.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict