Kleiner Ährenfisch
Der Große Ährenfisch verdient seinen Namen keineswegs, denn er wird meist nicht größer als 20 cm. Ähnlich wie andere Fische, die frei im Wasser schwimmen, hat er eine bläulich-grünliche Grundfärbung, die ihn im blauen Meer vor Fressfeinden tarnt.
Er besitzt große Augen, um nach besagten Ausschau zu halten, und um innerhalb seines Schwarmes nicht gegen Artgenossen zu stoßen.

Der Körper des Großen Ährenfisches ist sehr lang und schlank, spindelförmig und seitlich leicht abgeflacht. Er wird maximal 20 cm lang, meist aber nicht länger als 15 cm. Er ist leicht an einem leuchtend blauen Streifen zu erkennen, der seitlich den Körper entlangläuft.
Er besitzt charakteristische, kleine Schuppen auf seinem Körper und Kopf, welche leicht abfallen können.
Die beiden Rückenflossen haben einen großen Abstand, wodurch man den Großen Ährenfisch gut von Sardinen unterscheiden kann.
Europäischer Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax)
Gewöhnlicher Hornhecht (Belone belone)
Der Große Ährenfisch ist weder gefährlich noch giftig.

1. Große Augen
2. Leuchtend blauer Streifen
3. Großer Abstand zwischen Rückenflossen
Große Ährenfische halten sich in seichtem Wasser auf, wo sie große Schwärme von hunderten bis tausenden von Fischen bilden. Diese großen, schwimmenden Wolken sind bei einem Tauchgang phantastisch anzusehen.
Sie ernähren sich von sehr kleinen Krebsen, die im Wasser schweben, wodurch sie wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für viele andere Fischarten sind. Oft findet man sie unter Booten.
Große Ährenfische pflanzen sich zwischen Dezember und Mai fort. Die Eier befestigen sich von selbst mit Hilfe von feinen Klebefäden an allem, was ihnen gerade in den Weg kommt, wie Algen, Felsen oder dem Boden.
Text: Carolina Leiter, Felician Hosp, Pia Balaka
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict