Die Stachelbusch-Koralle ist eine broodende Koralle, das heißt, die Babys wachsen schon in der Mutterkolonie heran und landen praktisch direkt vor der Haustür, was für jede Ecke des Riffs ein kleines genetisches Überraschungspaket sorgt.
Die Stachelbusch-Koralle sieht aus wie ein filigranes Unterwasser-Vogelnest, mit feinen, spitzen Ästchen, die sich kunstvoll verzweigen. Dank ihrer Symbiose mit winzigen Zooxanthellen und ihrer Anpassung an Strömung und Licht schillert sie in allen Farben von zartem Rosa über warmes Braun bis hin zu kühlem Blau: ein echter Hingucker für Taucher!
Seeigel, bestimmte Schnecken- und Fischarten.
Seriatopora hystrix ist weder gefährlich noch giftig.

1. nestartige Verzweigungen
2. empfindliche Spitzen
Die Stachelbusch-Koralle liebt flaches, gut durchströmtes Wasser. Sie zeigt sich besonders farbenfroh bei starkem Licht und klaren Wasserbedingungen, also ideal für Taucher, die gute Sicht haben.
Nachts lohnt sich ein Blick: Dann strecken die Polypen ihre Tentakel aus, und die Kolonie verwandelt sich in ein lebendiges, flirrendes Netz.
Text: Dive Dict
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict