Durch ihre festen Verankerungen sind sie starke und wichtige Riffbildner.
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Diese Korallen wachsen meist nicht größer als 40 cm im Durchmesser, doch sie haben es in sich: Sie sind fest an einer zentralen Basis verankert und breiten ihre flache Oberfläche dem Sonnenlicht entgegen aus. Ihre Verzweigungen tragen große, zentrale Koralliten, die von kleineren, in Reihen angeordneten Koralliten umgeben sind – wie Blüten auf einem Ast.
Die Farbpalette ist erstaunlich vielfältig: Von Braun über Blau und Rosa bis hin zu Gelbgrün oder Creme – hier ist für jeden Rifftyp etwas dabei.
Fische
Die Gedrungene Geweihkoralle ist weder gefährlich noch giftig.

1. runde Form
2. Polypen
Wie viele andere riffbildende Korallen leben auch ihre Polypen in Symbiose mit Zooxanthellen – mikroskopisch kleinen Algen, die sie mit Energie versorgen. Sie kommen sehr häufig vor und sind weit verbreitet – echte Allrounder im Korallenriff!
Man findet sie in der Gezeitenzone, auf Riffdächern, an Riffkanten und am oberen Riffhang. Besonders spannend: In der Gezeitenzone fallen ganze Kolonien bei Ebbe trocken – ein beeindruckender Anblick! Als wichtige Riffbildner tragen sie wesentlich zur Stabilität und Vielfalt tropischer Riffe bei.
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Text: Carolina Leiter
Pic: Felician Hosp
Illustration: Dive Dict